Urlaub mit Tradition – an einem der „schönsten Fleckerln auf der Erde“
Hochalpine Gebirgslandschaften, urwüchsige Täler und wilde Natur, malerische Dörfer, tief verwur¬zeltes Brauchtum und Kultur von Weltrang: Das Berchtesgadener Land, das schon für Alexander von Humboldt zu den „schönsten Fleckerln auf der Erde“ gehörte, besticht durch Einzigartigkeit und Viel¬falt. Während der Rupertiwinkel im Norden mit seinen sanften Hügeln und Seen als Familienparadies gilt, haben sich Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain als Gesundheits- und Erholungsoasen einen Namen gemacht. Im Süden des Berchtesgadener Landes warten mit Königssee und Kehlstein weltberühmte Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten. Der Nationalpark, aus dem der 2713 Meter hohe Watzmann als imposantester Berg Deutschlands steil aufragt, führt auf beschaulichen Wegen in die Einsamkeit und lässt gleichzeitig die Herzen erfahrener Alpinisten höher schlagen.
Der Königssee und das berühmte Echo
Er gilt als schönster Gebirgssee des gesamten Alpenraums: Der Königssee mit seinem glasklaren Wasser, in dem sich die imposanten Gipfel von Jenner, Steinernem Meer und Watzmann spiegeln. Von steilen Felswänden umgeben schlängelt sich der See, der an seiner tiefsten Stelle 240 Meter misst, wie ein Fjord durch den Nationalpark. Mit der Königsseeschifffahrt gelangen Besucher zur Halbinsel St. Bartholomä und der weltbekannten Kirche, die zu den meistfotografierten Motiven rund um den Globus gehört. Der Zwischenstopp an der Echo-Wand, an der der Kapitän das Steuer mit dem Flügelhorn tauscht, ist obligatorisch.
Frühzeitig wurden hier nachhaltig wichtige Entscheidungen getroffen: Als man die alte Ruderflotte vor über 100 Jahren modernisierte, entschied man sich von Anfang an für leise Elektromotoren. Darauf hatte Prinzregent Luitpold größten Wert gelegt, denn er wollte vermeiden, dass das Rotwild in seinem Lieblings-Jagdrevier aufgrund von Lärmbelästigung Reißaus nehmen könnte.
Bei Adlern und Murmeltieren im Nationalpark Berchtesgaden
Fünf Steinadler-Pärchen sind hier zuhause, dutzende Hirsche und Rehe und jede Menge Murmeltiere teilen sich das 210 Quadratkilometer große Revier im Angesicht des 2713 Meter hohen Watzmann: Im Nationalpark Berchtesgaden, dem einzigen in den deutschen Alpen, entwickeln sich Flora und Fauna seit 1978 wieder ungestört. Auf einem Wegenetz von 250 Kilometer Länge können Wanderer die unberührte Natur genießen – und zwischendurch eine zünftige Brotzeit in einer der 25 Hütten, von denen 17 auch Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Neben Erholung und Naturschutz gehören Forschung und Umweltbildung zu den Kernfunktionen des Nationalparks, der von der Eselswanderung zum Funtensee über Ausflüge ins Reich des Steinadlers bis hin zu Touren mit dem Ranger zahlreiche Angebote bereithält. Auf vollen Touren läuft der Bau des „Haus der Berge“, einem international beispielhaften Informationszentrum, das auf einer Fläche von 17.000 Quadratmetern Ausstellungsräume, ein Erlebnisgelände und pädagogisch aufgebaute Umweltbildungsstätten beherbergen wird. Voraussichtliche Eröffnung im Frühjahr 2013. Auskünfte gibt’s im Nationalpark-Haus und unter www.nationalpark-berchtesgaden.de
Floaten, baden, inhalieren: Alpine Wellness mit Tradition
Das Salz als heilkräftigen Naturschatz, die gesunde Luft inmitten der intakten Bergwelt, die zu Streifzügen einlädt, herrliche Verwöhnprogramme und kulinarische Überraschungen aus der regionalen Küche: Diese Kombination macht das Berchtesgadener Land deutschlandweit zu einer der ersten Adressen für Alpine Wellness und Gesundheitsurlaub. Alpensalz ist das „weiße Gold“, das den Ruf Bad Reichenhalls als Weltkurort mit Tradition begründet hat. Alpensole wird für eine Vielzahl von medizinischen und kosmetischen Anwendungen genutzt. Besonders wertvoll ist auch Laist – Mineralsoleschlick, der bei Hautirritationen hilft und Entzündungsprozessen entgegenwirkt.
Im Bad Reichenhaller Kurmittelhaus der Moderne stehen erfahrene Experten für Kur und Therapie ebenso wie für Prävention und Wohlbefinden zur Seite. Als wahre Wohltat etwa gilt Floating – man schwebt ähnlich wie im Toten Meer schwerelos im Salzwasser und entspannt. Einen ganzen Tag Erholung rund ums Salz gibt es in der Rupertus Therme (www.rupertustherme.de). Auch Hotels und Gasthöfe bieten eine Vielzahl an Kuranwendungen. Wer mag, schlendert einfach durch den Kurpark und genießt die Meeresbrise, die vom Gradierwerk herüberweht, das die Luft mit Salzkristallen anreichert.
Im wenige Kilometer entfernten Berchtesgaden können die Gäste im Bauch des Berges gesundes Meeresklima atmen: Im Salzheilstollen (www.salzheilstollen.com) wird man in warme Kuscheldecken gehüllt und entspannt auf gemütlichen Liegen. Zu ausgewählten Terminen können Besucher hier sogar übernachten. Oder wie wär’s mit Almyurveda (www.almyurveda.de)? Etliche Wellnesshotels haben sich diesem alpinen Gesundheitskonzept mit authentisch-präventiven Behandlungsmethoden verschrieben.
Auf den Spuren des Salzes im Berchtesgadener Land
Die Salzgeschichte der Region reicht mehr als 4000 Jahre zurück, so lange schon werden die Solequellen Bad Reichenhalls zur Salzgewinnung genutzt. Erbitterte Kriege um das „Weiße Gold“ kennzeichnen den Weg durch die Jahrhunderte. Neben der Bedeutung für unsere Gesundheit bietet das Salz im Berchtesgadener lehrreiche Erlebnisse.
Absolutes Highlight nicht nur für Kinder ist die SalzZeitReise im Erlebnisbergwerk Berchtesgaden (www.salzzeitreise.de) mit Bergmannsrutsche und Fahrt über einen unterirdischen See. Anschließend empfiehlt sich der Gang durch das Stollennetz der Alten Saline (www.alte-saline-bad-reichenhall.de), das sich unterhalb von Bad Reichenhall verzweigt. Spaß und Entspannung für die ganze Familie verspricht die Watzmann Therme. Vorher sollte man über den Soleleitungsweg gewandert sein, dem sonnigsten Wanderweg mit kaum spürbarer Steigung, welche in früheren Jahrhunderten der Sole zum Fließen in die Saline verhalf.
Wo die einzigen alpinen Perlen Deutschlands glänzen
Es gibt derzeit 27 „Alpine Pearls“ im europäischen Alpenraum – aber nur zwei in Deutschland. Berchtesgaden und Bad Reichenhall sind die einzigen Orte, die sich den strengen Kriterien der Marketing-Gemeinschaft verpflichtet haben, die für sanfte Mobilität, Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Tourismus stehen. Wer im Berchtesgadener Land Urlaub macht, kann das Auto getrost zu Hause lassen. Denn für An- und Abreise leisten Berchtesgaden und Bad Reichenhall ebenso wie für den Aufenthalt vor Ort eine umweltfreundliche Mobilitätsgarantie. Gäste können die mit Erdgas betrie¬benen Busse in Bad Reichenhall ebenso kostenlos nutzen wie den Personennahverkehr in Berchtesgaden, mit dem sie sogar zu Top-Ausflugszielen wie dem Obersalzberg gelangen. Zudem gibt’s im Sommer den Alm-Erlebnisbus und den Rundwanderbus, die verschiedene Stationen im Nationalpark anfahren.
„Ein Weltstar kehrt heim“ – Romy Schneider im Berchtesgadener Land
Sie spielte an der Seite von Alain Delon, Jack Lemmon und Curd Jürgens, galt als Lieblingsdarstellerin von Regielegende Luchino Visconti und erweckte Mitte der Fünfziger die österreichische Kaiserin Elisabeth in vier mehrfach ausgezeichneten Verfilmungen zu neuem Leben: Romy Schneider, 1938 in Wien geboren, aufgewachsen in Schönau am Königssee. Die Sonderausstellung „Ein Weltstar kehrt heim“ im Kurhaus Berchtesgaden erinnert von Mai bis Oktober 2012 an die charmante Leinwandikone, die mit dem Berchtesgadener Land ihr Leben lang verwurzelt blieb. Neben einer über 50 Jahre lang zusammengetragenen Sammlung mit Filmplakaten, Fotos, Zeitschriften etc. werden private Gegenstände von Vertrauten, Freunden und Angestellten sowie zeitgenössische Kunstwerke gezeigt. www.romy-schneider-ausstellung.de
Unbeschwert radeln im Berchtesgadener Land - mit Rädern, die Flügel verleihen
Eine Radtour kann anstrengender werden, als man zunächst gedacht hat. Besonders für Flachländer, denen in den Bergen schnell einmal die Puste ausgeht. Damit sich niemand überfordert, hat das Berchtesgadener Land vorgesorgt: Wer möchte, leiht sich einfach ein Movelo aus – und schaltet den umweltfreundlichen Elektromotor ein, wenn’s zu steil wird. Der nimmt einem das Strampeln zwar nicht ganz ab, unterstützt aber sanft, so dass es sich auch bei steilen Anstiegen leicht in die Pedale treten lässt. Die Energie der Movelos reicht für 30 bis 60 Kilometer (je nach Gelände), wer den Akku dennoch laden muss, findet in der ersten offiziellen Movelo-Region Europas zahlreiche Stationen, die neben ausgewählten Routen-Vorschlägen auf einer Übersichtskarte eingezeichnet sind. Die Leih- Movelos gibt es ab 10 Euro (halber Tag), das „Auftanken“ ist gratis.
Klassik mit Großstadt-Niveau: Die Bad Reichenhaller Philharmonie
Ganz einfach: Die feine Kur-Gesellschaft wollte klassisch unterhalten sein. Daher wurde schon über 140 Jahren die Bad Reichenhaller Philharmonie gegründet, die als einziges der acht professionellen Orchester in Bayern nicht in München angesiedelt ist und für Musikgenuss mit großstädtischem Niveau in der 18.000 Einwohner zählenden Alpengemeinde bürgt. Bei klassischen Unterhaltungs¬konzerten wie den ganzjährigen Kurpark-Classics werden pro Sommer rund 40.000 Besucher gezählt und zum großen Open Air am Thumsee, das traditionell mit einem spektakulären Feuerwerk endet, pilgern rund 15.000 Besucher. Zu den musikalischen Höhepunkten in Bad Reichenhall gehört zudem das Festival AlpenKlassik, das in diesem Jahr von 17. bis 28. Oktober stattfindet. www.alpenklassik.com
Das Kehlsteinhaus und die Geschichte des Obersalzbergs
Nach einer bequemen Busfahrt erreicht man das in 1834 Meter Höhe gelegene Kehlsteinhaus. Von hier aus genießt man einen einzigartigen Blick über das Berchtesgadener und das Salzburger Land und spürt die Faszination der schroffen Gipfelwelt hautnah. Ein einstündiger Rundweg führt zu den schönsten Aussichtspunkten. Wer noch mehr wandern möchte, kann auch zu Fuß zum Kehlsteinhaus hinauf gehen – über die Ofneralm in zwei Stunden oder über den Panoramaweg in drei Stunden. Martin Bormann schenkte Adolf Hitler das Kehlsteinhaus, das als zeitgeschichtliches Monument erhalten wurde, zum 50. Geburtstag. Besichtigungen sind von Mai bis Oktober möglich. Das ganze Jahr über geöffnet ist die Dokumentation Obersalzberg, die zentrale Erscheinungsformen der nationalsozialistischen Diktatur an dem Ort aufzeigt, der 1933 von Hitlers Feriendomizil zum zweiten Regierungssitz neben Berlin ausgebaut wurde.
Handwerk mit Tradition: Alte Spanschachteln und nackte Frauen
Es galt über Jahrhunderte als „Nothandwerk“ – das Berchtesgadener Holzhandwerk, mit dem sich die Bauern einst ein Zubrot verdienten und das heute zu den unverwechselbaren Traditionen des Berchtesgadener Landes zählt. Kinder in ganz Europa spielten mit dem liebvoll gearbeiteten und bemalten Rasseln, Arschpfeifenrösserln und Hühnersteigen, der so genannten "Berchtesgadener War". Heute schmückt es zur Weihnachtszeit den Berchtesgadener Christbaum. Besonders bekannt sind auch die Spanschachteln, wie sie Zunftmeister Sepp Hölzl nach altem Vorbild aus Fichtenholz herstellt. Aufs Bemalen solcher Schachteln hat sich Monika Baumgartner spezialisiert. Wer in ihrer Werkstatt einkauft, zahlt je nach Arbeitsaufwand sechs bis 700 Euro für eine original Berchtesgadener Spanschachtel. Während sich Monika Baumgartner bei der Motivwahl ans Überlieferte hält, geht die junge Generation in der Berufsfachschule für Holzschnitzerei und Schreinerei zwischendurch gern eigene Wege. Da können beim Schnitzen auch mal nackte Frauen herauskommen statt klassischer Krippenfiguren. Denn spätestens seit industriell gefertigte Billigprodukte den Markt überschwemmen, ist beim Schnitzen Phantasie gefragt.
Der Fischer vom Königssee und seine Spezialität
Er heißt Thomas Amort, ist 45 Jahre alt und hat das Ruder in der Hand: Seit drei Generationen übt seine Familie exklusiv das Fischereirecht am Königssee aus. Das ganze Jahr über kann man hier frisch geräucherten Fisch aus dem See kosten - besonders stolz sind Amorts auf ihre Schwarzreiter – kleine Seesaiblinge, die keine 20 Zentimeter lang werden und die es nur im Königssee gibt. In der alten Fischerstube auf St. Bartholomä werden sie zwischen 24. August und Weihnachten nach alter Tradition in Buchenholz geräuchert und vor Ort verkauft. Ein Genuss, den schon die Wittelsbacher zu schätzen wussten. Sie ließen sich einst diese Spezialität für Staatsbankette vom Königssee kommen.
Neben Saiblingen ziehen Amorts auch Renken, Forellen, Hechte und Barsche aus Deutschlands sauberstem See. Eine 1,27 Meter lange und 55 Pfund schwere Forelle ging 1967 ins Netz. Heute hängt sie präpariert im Historischen Gasthaus St. Bartholomä.
Wo die Mozartkugeln rollen und der Watzmann auf der Zunge zergeht
Ob er nun der höchste Berg Deutschlands ist (schließlich steht die Zugspitze zur Hälfte auf österreichischem Boden), sei dahingestellt: Jedenfalls gibt’s den Watzmann auch als Praline. Unten dunkel, innen drin mit Nuss-Nougat-Füllung und oben hell, weil er mit den in weißer Schokolade angedeuteten Schneespitzen einfach netter aussieht. Das meint zumindest Wolfgang Spießberger aus Berchtesgaden, der die Watzmann-Praline erfand. Gleich als imposante Doppel-Praline, schlie߬lich muss man dem mächtigen Watzmann ja gerecht werden. www.watzmannpraline.de
Wer das Besondere sucht, wenn’s um Süßes geht, sollte unbedingt auch einen Besuch im Café Reber einplanen: Die Torten und Kuchen sind ebenso legendär wie das traditionelle Caféhaus-Ambiente im Bad Reichenhaller Stammhaus der Reber-Familie, die seit 1840 die bekannten roten Mozartkugeln herstellt. Derzeit rollen rund 500.000 Stück täglich aus der Fertigung. www.reber-spezialitaeten.de
Besuch bei Böllermacher Wolfgang Pfnür in Berchtesgaden
In keinem anderen Ort Deutschlands ist es so stark ausgeprägt wie im Berchtesgadener Land – das so genannte Lärmbrauchtum, das das ganze Jahr über gepflegt wird. Ob es sich ums Aperschnalzen handelt, kunstvolles Peitschenknallen, das hier schon Grundschulkinder trainieren, um bei den zahlreichen Wettkämpfen im Takt zu sein. Oder um die Weihnachtsschützen, die an hohen Festtagen und Hochzeiten aktiv werden. Der einzige Böllermacher Europas, der von den Holzschäften bis zu den Metallteilen noch alles selbst fertigt, heißt Wolfgang Pfnür. Seine Werkstatt liegt unterhalb der berühmten Wallfahrtskirche Maria Gern mit der Mondsichelmadonna, die sich im Laufe des Kirchen¬jahres in 24 verschiedenen Festgewändern präsentiert. Hier arbeitet Pfnür gemeinsam mit seinem Vater und sorgt dafür, dass im Berchtesgadener Land immer genügend Böller (schwere Handvorlader mit geringem Rückschlag) zum Salut-Schießen vorhanden sind. Nach Voranmeldung steht der Böllermacher gern zum Interview bereit – und erzählt mehr über sein seltenes Handwerk. www.boeller-pfnuer.de
Gehaltvolle Tradition: Deutschlands älteste Enzianbrennerei
Schon seit 1602 wird der berühmte Grassl-Gebirgsenzian in Berchtesgaden gebrannt. Inzwischen hat die Familie das Sortiment erweitert – um rund 30 verschiedene Schnäpse, Kräuter- und Fruchtliköre. Wer kosten möchte, ist jederzeit willkommen. Besonders interessant sind die Führungen, bei denen die Gäste Einblicke in die jahrhundertealte Brenntradition bekommen. Das Brennhüttenmuseum ist in einem alten Almkaser untergebracht, in dem nicht nur Schnaps, sondern auch Berchtesgadener Spezialitäten wie etwa Kallbrunner Almkas aufgetischt werden. Aufgrund der langen Tradition darf die Enzianbrennerei Grassl bis heute auch im Gebiet des Nationalparks nach Enzianwurzeln graben, die in den Brennhütten am Funtensee und auf der Wasseralm gleich destilliert werden. Besonders lohnenswert ist der Besuch der Brennhütte am Prießberg, die man von der Mittelstation der Jennerbahn aus in anderthalb Stunden erreicht. www.grassl.com
Coole Tipps für heiße Tage: Eis-Exkursionen und Klamm-Abenteuer
Wer im Sommer Kühlschranktemperaturen genießen möchte, ist in der Schellenberger Eishöhle richtig. Der Weg dorthin kann allerdings schweißtreibend sein. Gut 1000 Höhenmeter sind vom Ort Marktschellenberg bis hinauf zum Untersberg zu überwinden – eine Wanderung von etwa drei Stunden, auf der die Toni-Lenz-Hütte zur Einkehr lockt. Die größte erschlossene Eishöhle Deutsch¬lands mit ihren bis zu 30 Meter dicken und über 3000 Jahre alten Eisformationen ist von Pfingsten bis Ende Oktober geöffnet. Oder wie wär’s mit einer Gletscherexkursion? Der Weg zum Blaueisglet¬scher, dem nördlichsten der Alpen, führt vom Parkplatz Seeklause am Hintersee zum ewigen Eis, das sich auf der Nordseite des Hochkalters erstreckt. Zwei bis drei Stunden dauert der Marsch, wer will, kann in der Blaueishütte auf 1680 Metern Station machen und hier sogar übernachten. Coole Wanderziele an heißen Tagen sind auch die Klammen. Zu den imposantesten Schluchten Bayerns gehört die Almbachklamm bei Marktschellenberg, an deren Eingang die älteste Marmorkugelmühle Deutschlands steht, in der seit 1683 Gesteinsbrocken zu Kugeln geschliffen werden. Nur bei trockenem Wetter zu empfehlen ist die Weißbachschlucht, die man über Brücken und unter Felsvor¬sprüngen von Weißbach nach Schneizlreuth durchquert. Höhepunkt der Speikschlucht in Bayerisch Gmain sind die tosenden Wasserfälle am Talende.
Für Unverfrorene: Ein Bad im Funtensee
Ein Bad im Funtensee gefällig? Der kälteste Ort Deutschlands, an dem Weihnachten 2001 minus 45,9 Grad Celsius gemessen wurden, ist im Sommer zwar auch nicht frischer als vergleichbare Bergseen, verspricht aber dennoch echte Abkühlung an heißen Tagen. Die Wassertemperatur klettert selten über zehn bis zwölf Grad Celsius, schließlich liegt der Funtensee auf einer Höhe von 1638 Metern. Rekordhalter in Sachen Winterkälte ist der Funtensee, weil er in einer geologischen Mulde liegt. Kalte Luft ist schwerer als warme, fließt hangabwärts und konzentriert sich in der Mulde – aber auch nur dann, wenn Schnee liegt und die kühle Luft über die glatte Schneedecke in die Senke gleiten kann.
Bergeweise Familienspaß: Sommerhits für Kids
Im Nationalpark Adler, Gämsen und Murmeltiere beobachten, mit den Bergbahnen in die felsige Gipfelwelt schweben und im Erlebnisbergwerk Berchtesgaden auf eine abenteuerliche SalzZeitReise gehen, bei der man auf einer Riesenrutsche in die Tiefe saust und mit einen Floß den Spiegelsee im Inneren des Berges überquert. Vielleicht auch einen Tag in der Watzmann Therme mit der 80-Meter-Black-Hole-Rutsche als absolutem Nonplusultra verbringen oder einfach in den warmen Seen des Berchtesgadener Landes plantschen. Zu den Hits für Kids zählt auch das Naturbad Aschauerweiher, das mit 4200 Quadratmeter Wasserfläche größte in Deutschland. Im südöstlichen Zipfel Deutsch¬lands gibt’s „Bergeweise Familienspaß“ – die besten Tipps sind in der gleichnamigen Broschüre zusammengefasst. Wer sich den kostenlosen WatzmannKinder-Erlebnispass besorgt, kann an verschiedenen Stationen Punkte sammeln und sich auf Prämien freuen. Weil Abenteuer hungrig machen, gibt’s zusätzlich die günstige Familienplatte: In etlichen Gasthäusern und Restaurants können sich Eltern mit zwei Kindern für 29 Euro gesund satt essen – Getränke inklusive.
Museums-Tipp: Die Lokwelt Freilassing
Zum Streifzug durch die Historie der Lokomotiven, Abteile und Gleise lädt die „Lokwelt Freilassing“ ein. Allein das Museumsgebäude ist eine Reise wert: Der renovierte Rundlokschuppen samt Drehscheibe, dem Herz des Museums, ist über hundert Jahre alt. Drinnen gibt es auf 17 Gleisen wahre Raritäten zu sehen, darunter eine Dampflok aus dem Jahr 1874 oder eine bayerische Schnellzuglok. Im separaten Werkstattbereich können Gäste zuschauen, wie Eisenbahn-Experten die Schienen-Oldies renovieren. www.lokwelt.freilassing.de
Abenteuer mit Adrenalinkicks: Rafting, Canyoning und Co.
Adrenalinkicks gesucht? Kein Problem, das Berchtesgadener Land steckt voller Outdoor-Abenteuer. Als wahres Rafting-Dorado gilt die Saalach mit ihren Stromschnellen, dem Kehrwasser, den Walzen und Wellen, die die Crew immer wieder vor neue Herausforderungen stellen. Die große Auswahl haben Outdoor-Freaks, wenn’s ums Canyoning geht: Von Einsteigerschluchten, die schon für Kids ab sieben Jahren zu bezwingen sind, bis hin zu wirklich anspruchsvollen Touren, bei denen sich die Teilnehmer durch rauschende Wasserfälle abseilen und aus bis zu fünf Metern Höhe von Gumpe zu Gumpe springen müssen, reicht das Angebot. Auf den ersten Blick gemächlicher geht’s beim Mountain Move mit dem Segway zu: Der fahrbare Untersatz mit zwei dicken Gummireifen und Elektromotor ist geländetauglich und ermöglicht Off-Road-Abenteuer mit Nervenkitzel, sofern man gelernt hat, das Gleichgewicht zu halten. Auf die richtige Balance kommt es auch im Hochseilgarten an, in dem die Teilnehmer ihre eigenen Grenzen austesten können. Oder wie wär’s zur Abwechslung mit Paragliding? Vom Jenner aus segelt man gemütlich im Tandemsprung zurück zu Tal – und genießt dabei das Vogelfeeling und eine herrliche Aussicht.
Auch mit GPS zu entdecken: Wanderwelt voller Naturwunder
Seit 2005 darf sie sich offiziell als eines der schönsten Geotope Bayerns bezeichnen – die „Steinerne Agnes“, die im Lattengebirge nicht weit vom Predigtstuhl wie ein Riesen-Pilz 13 Meter in die Höhe ragt. Wer sie aus der Nähe betrachten möchte, muss rund viereinhalb Stunden für den Rundweg einkalkulieren und 700 Höhenmeter hinter sich bringen. Die „Steinerne Agnes“ ist nur eine von unzähligen Naturschönheiten im Berchtesgadener Land, in dem allein schon Namen wie „Toter Mann“, „Teufelsloch“ oder „Schlafende Hexe“ die Neugier wecken. Aber egal, ob man über blühende Almen und an rauschenden Gebirgsbächen vorbei wandert, durch Klammen und Schluchten oder zu Seen und Gipfeln – bei Bedarf plant man seine Routen detailliert mit dem GPS-Gerät, das kostenlos ausgeliehen werden kann.
Wo Genussradler und Mountainbiker ihre Lieblingsstrecken finden
Wie geschaffen für entspanntes Familienradeln ist der Rupertiwinkel mit seinen sanften Hügeln und idyllischen Seen. Je weiter man im Berchtesgadener Land nach Süden kommt, desto steiler wird’s allerdings. Wer den Hohen Göll umrunden will, muss sich auf 2000 Meter Höhendifferenz einstellen, die sich auf eine Strecke von gut 65 Kilometern verteilen. Die Mountainbike-Route, die an der Scharitzkehl-Alm beginnt und endet, führt an Wasserfällen und Schluchten vorbei und besticht durch freie Sicht auf Jenner und Watzmann. Besonders beliebt unter Genussradlern ist Sightseeing aus dem Sattel: Von Berchtesgaden führt eine landschaftlich reizvolle Tour hinüber in die 25 Kilometer entfernte Kulturmetropole Salzburg. Viele fädeln sich auch in den Mozartradweg ein, der die Wirkungsstätten des Musik-Genies vom Chiemgau über das Berchtesgadener Land bis nach Salzburg verbindet. Ausführliche Routentipps gibt’s unter www.berchtesgadener-land.com, wo 25 Mountainbike-Touren der Region zu finden sind, die im Detail auf der interaktiven Regionskarte ausgearbeitet und direkt aufs GPS-Gerät übertragen werden können. Außerdem ist die Bike BGL App kostenfrei im AppStore erhältlich.
Auf zum Hütten-Hopping durch den Nationalpark Berchtesgaden
Am Berg sein, wenn die Sonne aufgeht, die Gipfelwelt des Nationalparks durchstreifen und die Einsamkeit und das wundervolle Spiel der Farben und des Lichts genießen, wenn sich hier Hirsch und Murmeltier gute Nacht sagen: Wer zum Hütten-Hopping im Berchtesgadener Land aufbricht, kehrt mit unvergleichlichen Naturerlebnissen zurück. Eine 4-Tages-Tour führt trainierte Bergwanderer zu den schönsten Flecken des Nationalparks. Start ist an der Talstation der Jennerbahn, von wo aus der Weg in sechs Stunden durchs Gotzental zur Gotzenalm (1685 m) Alm führt. Rucksäcke verstauen und noch kurz die halbe Stunde hinauf zum Feuerpalfen, um den atemberaubenden Blick auf Königssee und Watzmann-Ostwand zu genießen. Am nächsten Morgen geht’s weiter zur Wasseralm (1423 m), die in fünf Stunden erreicht ist. Größte Herausforderung, bevor man seine Matratze in der Selbstversorgerhütte belegt, ist die Überquerung eines Geröllfeldes. Am dritten Tag sind das Halsköpfl mit seiner grandiosen Sicht über den Königssee, Grünsee und Schwarzsee Stationen auf dem Marsch zum Kärlingerhaus (1633 m), für den man fünf Stunden einkalkuliert. Wer will, kann sich hier im legendären Funtensee erfrischen, bevor er schnell noch 1,5 Stunden zum Viehkogel aufsteigt, um den herrlichen Blick über das gesamte Steinerne Meer in sich aufzunehmen. An Tag 4 stehen nur noch drei Wanderstunden auf dem Programm: Über die berüchtigte Saugasse mit ihren 36 Spitzkehren auf 400 Höhenmetern, vorbei am Schrainbach hinunter zur Halbinsel St. Bartholomä und dann 30 Minuten zurück mit dem Schiff zur Ausgangsstelle.
Der Berg ruft: Seven Summits oder 24 Stunden unterwegs
1811 schlossen sich 22 Berchtesgadener zusammen, um den ersten Bergführerverein Deutschlands zu gründen. Zwischendurch ging man eigene Wege, seit vergangenem Jahr sind die Gipfelguides wieder gemeinsam aktiv. Seit 2011 werden die „Seven Summits der Berchtesgadener Berge“ im Paket angeboten – sieben geführte Gipfelbesteigungen: Untersberg / Berchtesgadener Hochthron (1973 m), Göllstock / Hoher Göll (2522 m), Hagengebirge / Großes Teufelshorn (2362 m), Watzmann / Mittelspitze (2714 m), Hochkalter / Hochkalter (2607), Reiteralm / Stadelhorn (2287 m) und Lattengebirge / Karkopf (1738) stehen auf dem Programm für konditionsstarke und trittsichere Teilnehmer. Nicht nur für ausgewiesene Cracks ist das Wanderfestival Berchtesgadener Land vom 21. August bis 2. September: Von Geo-Caching über eine Almen-Mondschein-Wanderung und eine Familienwanderung bis hin zu Speedhiking und Klettersteiggehen reicht das Angebot. Wer sich an eine 24-Stunden-Wanderung wagen möchte, kann zwischen einer anspruchsvollen Alpintour und einer leichten Route wählen. Zur Eröffnung des zweiten Wanderfestivals Berchtesgadener Land gibt’s wieder ein spannendes Rahmenprogramm mit großem Konzert und vielem mehr.
Übrigens: Zu den bekanntesten Berchtesgadener Bergführern gehört neben Heinz Zembsch, der die legendäre Watzmann-Ostwand mehr als 350 Mal bestiegen hat, auch der Extrembergsteiger und -kletterer Thomas Huber von den Huberbuam. Die Gemeinde Ramsau im Berchtesgadener Land dürfte die Kommune mit der höchsten Bergführerdichte deutschlandweit sein: Unter 1788 Einwohnern gibt es neun staatlich geprüfte Bergsteiger.
In Europas 1. Klettersteigschule vermitteln Profis Theorie und Praxis
Seit 2010 gibt es am Königssee die 1. Kettersteigschule Europas. Innerhalb von sechs Stunden machen staatlich geprüfte Bergführer in Theorie und Praxis fit für die Herausforderungen am Berg und vermitteln zentrale Grundlagen – von Tipps zur Ausrüstung über Technik und Taktik bis hin zu Bergung und Selbstrettung. Der Kurs kostet 69 Euro pro Person und ist für Kinder ab zehn Jahren bzw. ab 1,30 Meter Körpergröße geeignet. Wer Lust hat, wagt sich anschließend auf den Grünstein-Klettersteig. Fortgeschrittene dagegen schwärmen von Berchtesgadener Hochthronsteig und Pidinger Klettersteig.
Klettersteige, die den Weg nach oben durch fest verankerte Stahlseile und Trittbügel vorgeben und die man ohne Seilpartner bewältigen kann, werden hinsichtlich der technischen Anforderungen oft unterschätzt. Worauf Eltern besonders achten müssen, die sich gemeinsam mit ihrem Nachwuchs dem Abenteuer stellen wollen, zeigen die Salewa Familientage am 7. und 8. Juli. Neben einer allgemeinen Einführung weisen die Profis auf besondere Gefahren hin und vermitteln Verhaltensweisen in Risikosituationen. An einer Übungsstation können schon 7-Jährige ihr Geschick testen, zudem gibt’s geführte Klettersteigtouren und selbstverständlich ein spannendes und unterhaltsames Rahmenprogramm.
Exklusiver Almauftrieb: Wenn die Kühe über den See geschippert werden
Wie schon König Max II., der 1848 zur Sommerfrische ins Berchtesgadener Land kam und in dessen Gefolge die feine Gesellschaft den südöstlichsten Zipfel Deutschlands als Urlaubsregion entdeckte, überqueren sie den See in Landauern – alten, flachen Holzbooten, die im Einsatz waren, bevor die Königsseeschifffahrt auf Elektroboote umstellte. Acht Kilometer sind es von der Seelände bis zur Endstation Saletalm – dann haben die Kühe wieder festen Boden unter den Hufen. Die einen sind auf der Saletalm schon am Ziel, die anderen stapfen weiter bis zur Fischunkelalm am Obersee, wo sie den Sommer verbringen. Voll der frischen Bergkräuter geht’s dann am Ende der Saison wieder zurück in den heimischen Stall. Geschmückt wird das Vieh allerdings erst nach der Landauerfahrt über den Königssee – und das auch nur, wenn der komplette Sommer unfallfrei verlaufen ist. Wer will, kann an der Seelände zuschauen und den bunten Kuh-Konvoi anschließend durch die Straßen in den Heimatstall begleiten.
Erlebnis Bauerngarten: Bewährte Tipps aus Obst-, Gemüse- und Blumengarten
Sie pflanzen, dekorieren, gestalten, kochen, wecken, backen und geben Tipps rund ums Gartenjahr: Die speziell ausgebildeten Gartenbäuerinnen im Berchtesgadener Land haben um und in ihren Höfen echte Paradiese geschaffen. Von Frühjahr bis Herbst gewähren sie Einblicke in die privaten Kleinode und die hohe Kunst des Gärtnerns. Am schönsten ist´s im Juli, wenn Rosen, Geranien und Malven in voller Blüte stehen und das Summen der Bienen die Garten-Führungen begleitet. Aber auch die anderen Monate haben ihre Reize und bieten den kreativen Bäuerinnen Stoff für ein buntes Kursprogramm. Ob Aussähen, Gärtnern mit Kindern oder sinnvolle Vorratshaltung: Das teilweise über Generationen vermittelte Spezial-Wissen wird gerne vermittelt. Und natürlich freuen sich die Gestaltungsmeisterinnen immer über Besuch, denn ein bisserl stolz sind sie alle, auf prachtvolle Gärten, die ihre oberbayerischen Bilderbuchhöfe gekonnt in Szene setzen. www.gartenbaeuerinnen.de
Facts in Kürze
Berchtesgadener Land
Einzigartigkeit und Vielfalt kennzeichnen das Berchtesgadener Land, das sich im südöstlichsten Zipfel Deutschlands erstreckt – vom sanft-hügeligen Rupertiwinkel bis zum Nationalpark Berchtesgaden mit dem Watzmann (2713 m) als zweithöchstem Berg Deutschlands. Die lange Kurtradition Bad Reichenhalls aufgrund der Salzvorkommen, das damit einhergehende kulturelle Angebot und die herausragenden Naturschönheiten machen den besonderen Reiz des Berchtesgadener Landes aus.
Verkehrsanbindung
25 km vom Flughafen Salzburg, 190 km vom Flughafen München, Bahnlinie München – Berchtesgaden, Autobahn A 8 München – Salzburg (Ausfahrt Bad Reichenhall/Berchtesgaden)
Hotellerie und Gastronomie
33.000 Gästebetten; 95 Hotels, 352 Pensionen/Gasthöfe, 9 Hotels mit Kurbetrieb, 835 Privatquartiere, 1849 Ferienwohnungen, 8 Campingplätze, 16 Sanatorien/Kurkliniken/Kliniken
Bergbahnen
Im Sommer in Betrieb:
- Jennerbahn (Königssee, www.jennerbahn.de)
- Predigtstuhlbahn (Bad Reichenhall, älteste Großkabinenseilbahn der Welt aus dem Jahr 1928, www.predigtstuhlbahn.de)
- Obersalzbergbahn (Berchtesgaden, www.fun-ski-obersalzberg.de/s_bahn/)
- Hochschwarzeckbahn (Ramsau, www.hochschwarzeck.info)
Badeseen
Abtsdorfer See, Höglwörther See, Aschauer Weiher, Thumsee
Wandern
740 km markierte Sommerwanderwege, geführte Berg- und Almwanderungen, auch durch den Nationalpark Berchtesgaden
Radeln
500 km langes Radwegenetz, Touren für Genussradler ebenso wie für sportlich ambitionierte Gäste und Mountainbiker
Sonstige Outdoor-Aktivitäten
Bergsteigen, Hochseilgarten und Kletterkurse, Mountain Move (Segway), Canyoning, Rafting, Kajak, Tandem-Gleitschirmflüge, Bogenschießen, Tennis, Golf (9-Loch-Platz am Obersalzberg), Sommerrodelbahn, Rudern, Pferde-Kutschenfahrten etc.
Musik
Bad Reichenhaller Philharmonie, echte bayerische Volksmusik
Pressekontakt:
- Berchtesgadener Land Tourismus GmbH,
Isabel Stöckl / Ursula Wischgoll
Bahnhofplatz 4, 83471 Berchtesgaden
Tel.: +49 (0) 86 52 / 65 650-30
Fax: +49 (0) 86 52 / 65 650-99
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www.berchtesgadener-land.com