Die Ammergauer Alpen setzen auf Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit wird in den Ammergauer Alpen groß geschrieben.

Idyllische Häuser mit bunt bemalten Fassaden, intakte Natur, gelebte Gastfreundschaft und zudem die passenden Angebote für entspannten Urlaub mit hohem Nachhaltigkeitsfaktor: Ob auf dem Meditationsweg Ammergauer Alpen oder bei speziellen Anti-Stress-Seminaren in der freien Natur – die Ammergauer Alpen mit ihrer tief verwurzelten Spiritualität sind der perfekte Ort zur Entschleunigung. In Verbindung mit dem Bergkiefernhochmoor, dem authentischen Heilmittel, steht die Region schon seit Jahrzehnten für Kompetenz in Sachen Gesundheitsurlaub.

Während die Ammergauer Alpen im Winter mit einem urigen Schneeparadies locken, präsentieren sie sich im Sommer mit einem weitläufigen Wanderwegenetz und laden zu Streifzügen durch die unberührte Natur ein. www.ammergauer-alpen.de

Wo wandern wirklich Sinn macht: Unterwegs auf dem meditativen Weg

Wo wandern wirklich Sinn macht.

Schritt für Schritt den Stress des Alltags hinter sich lassen – wer auf dem Meditationsweg Ammergauer Alpen pilgert, unternimmt eine Reise zu sich selbst. Und lässt sich auf dem insgesamt rund 85 Kilometer langen Wanderweg, der von der berühmten Wieskirche in Steingaden zu Schloss Linderhof im Graswangtal führt, zu den besinnlichsten Orten und Kraftzentren der Region leiten. 15 Stationen laden zur inneren Einkehr ein, darunter die Schleierfälle, der Aussichtsberg Hörnle, das mystische Moor bei Bad Kohlgrub, das Passionstheater in Oberammergau, Kloster Ettal und der Park von Schloss Linderhof.

In Zusammenarbeit mit der Nachbarregion Blaues Land wurde die Wegstrecke um 106 km erweitert und lässt sich jetzt auch als Mehrtages-Rundtour erwandern. www.brennendes-herz.de

Kultursommer im Passionstheater Events auch zwischen den Passionen

Das Passionstheater in Oberammergau.

Spiritualität umgibt die Ammergauer Alpen seit jeher. Schließlich bringen die Bewohner Oberammergaus seit 1634 alle zehn Jahre die Passionsspiele auf die Bühne, das nächste Mal allerdings erst wieder 2020. Doch auch zwischen den Passionsspielen wird das Passionstheater mit seinen 5200 Sitzplätzen für hochkarätige Veranstaltungen genutzt: In diesem Sommer inszeniert Christian Stückl, der dreimalige Spielleiter der Passionsspiele und Intendant am Münchner Volkstheater, „Antonius und Cleopatra“ – ein Historiendrama über die Liebestragödie zweier Stars der Antike. Premiere ist am 13. Juli um 20 Uhr, weitere Aufführungen finden am 14., 27. und 28. Juli sowie am 3., 4., 10. und 11. August statt. Außerdem gastiert am 19. und 21. Juli das Münchner Volkstheater in Oberammergau und bringt das Stück „Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben“ auf die Bühne des Passionstheaters.

Am 22. Juli sind Mnozil Brass im Passionstheater zu hören und zu sehen. Die sieben „Wahnsinns-Bläser“ gründeten sich vor 19 Jahren in Wien und sind Experten in Sachen Musiktheater. Sie sind ihr eigenes Orchester, Ballett, Chor und Solisten-Ensemble – und das zur gleichen Zeit, am gleichen Ort. www.passionstheater.de

Flinke Finger in Aktion: Holzschnitzer haben Tradition

Traditionelles Holzschnitzer-Brauchtum.

Ob Heiligenfiguren, Schnürlkasperl oder Klupperlfiguren – die Ammergauer Alpen stehen für eine besondere Form des fingerfertigen Brauchtums: die Holzschnitzerei. Gäste können in Oberammergau die hohe Kunst der Schnitzerei sogar in speziellen Kursen erlernen oder den Meistern in der „Lebenden Werkstatt“ im Pilatushaus über die Schultern schauen. Bis ins 12. Jahrhundert reichen die Wurzeln dieser Kunst zurück. 400 Jahre später wurden die hölzernen Werke bereits in ganz Europa verkauft. Auch ein Blick in die Zukunft gibt Anlass zur Freude: In der Oberammergauer Schnitzschule wird dieses Brauchtum den Künstlern von Morgen vermittelt.

Traditionelles Holzschnitzer-Brauchtum in den Ammergauer Alpen.

Neben der religiösen Schnitzerei entwickelte sich im 18. und 19. Jahrhundert auch die scheinbar profanere Art der Schnitzkunst heraus. Kleine Familienbetriebe fertigten zu jener Zeit Kinderspielzeug an, z.B. die Fadengaukler und Schnürlkasperl, wobei die Bedeutung weit über das Kinderspielzeug hinausgeht. So zeigt z.B. ein älteres Exponat in Oberammergaus Heimatmuseum, auf der einen Seite einen Gaukler und auf der anderen einen Soldat. Man sagt, dies geht auf die Verspottung napoleonischer Besatzungssoldaten zurück. Wer mehr über die Oberammergauer Schnürlkasperl erfahren möchte, stattet dem Oberammergau Museum oder einem Kunsthandwerker einen Besuch ab. Markus Wagner beispielsweise fertigt in seiner Werkstatt Oberammergauer Holzspielzeug. www.schnuerlkasperl.de

Wo der Meister der Lüftlmalerei seiner Heimat Denkmäler setzte

Lüftlmalerei: einfach dreidimensional.

Er hieß Franz Seraph Zwinck, erblickte 1748 in Oberammergau das Licht der Welt und hinterließ seiner Heimat prächtige Fassaden, die noch heute zum Stehenbleiben und Staunen einladen. Im Laufe seines Lebens mauserte sich Zwinck zum wohl bedeutendsten Meister der Lüftlmalerei, die sich im 18. Jahrhundert aus der barocken Fassadenmalerei entwickelte und sich schon bald im gesamten Alpenraum verbreitete. In höchster Vollendung lässt sich diese Kunst unter anderem am Pilatushaus in Oberammergau bewundern, das Zwinck mit dreidimensional wirkenden Malereien schmückte, die biblische Szenen zeigen. Übrigens: Da sein Wohnhaus in Oberammergau „Zum Lüftl" hieß, wird vermutet, dass die Bezeichnung Lüftlmalerei auf den Namen seiner Wohnstätte zurückgeht.
www.oberammergaumuseum.de

Barock trifft Bergwelt: Schloss Linderhof im Graswangtal

Schloss Linderhof im Graswangtal.

Inmitten des wilden Ammergebirges ließ Bayernkönig Ludwig II. mit Schloss Linderhof seine Lieblingsresidenz errichten – ein Schmuckstück im Stil des französischen Rokoko, das in der Nähe von Kloster Ettal im Graswangtal steht. Besonders beeindruckend ist auch der Park mit der weltberühmten Venusgrotte, einer künstlichen Tropfsteinhöhle mit See, Wasserfall und vergoldetem Muschelkahn. Die Grotte, in der Ludwig eine Szene aus der Wagneroper „Tannhäuser“ nachbauen ließ, konnte in den Farben des Regenbogens illuminiert werden. Den Strom dafür lieferte ein eigenes Elektrizitätswerk. Am 25. August jährt sich der Geburtstag des Märchenkönigs zum 167. Mal. Anlässlich dieses Festtags finden in Schloss Linderhof und den Ammergauer Alpen zahlreiche Feierlichkeiten und Sonderveranstaltungen statt. Besonders stimmungsvoll sind die Ludwigfeuer, die alljährlich am Vorabend des Königs-Geburtstags, in den Ammergauer Alpen entzündet werden.

Weitere Veranstaltungstipps:

  • „Wo ist Ludwig II.? Spurensuche durch Oberammergau und sein Museum“: Im Oberammergau Museum führt eine Broschüre zu zahlreichen Exponaten, die über das Leben des menschen-scheuen Monarchen berichten
  • 8.7.2012: Start zum König Ludwig Bike Cup, der Teilnehmer samt ihrem Mountainbike auf 30, 50 und 80 Kilometern durch Ludwigs Lieblingslandschaft führt.

Total lokal: Regionale Leckereien zum Frühstück

Die besten regionalen Produkte gibt's in den Ammergauer Alpen bereits zum Frühstück.

Der Honig stammt vom heimischen Imker und das Frühstücksei kommt vom Bauernhof nebenan – in den Ammergauer Alpen setzt man auf die regionale Selbstvermarktung. Gäste können sich die Qualität der Produkte auf der Zunge zergehen lassen und bei zahlreichen Gastgebern mit dem „Ammergauer Alpen Frühstück“ eine Mahlzeit genießen, die nur aus heimischen Leckereien besteht – hergestellt nach strengen Qualitätsrichtlinien. Auch bei den ansässigen Gastronomen findet sich „TOTAL LOKAL“ – acht Restaurants bereiten unter dem Qualitätssiegel hochwertige Köstlichkeiten der Region zu. Schmankerl wie Wild und Schwammerl stammen natürlich aus den umliegenden Wäldern; das Gemüse wird saisonal zubereitet und kommt ebenso wie Obst, Kräuter und Fleisch direkt von den Bauernhöfen der Ammergauer Alpen. www.totallokal.org

In der Schaukäserei Ettal reift das beste von heimischen Kühen

Wie aus Milch leckerer Käse wird.

Einblicke in die regionale Selbstvermarktung gewährt die Schaukäserei Ettal, zu der sich 36 Landwirte und das Kloster Ettal als Genossenschaft zusammengeschlossen haben. Hier reifen Köstlichkeiten wie Berg-, Bärlauch- und sogar Bierkäse, deren Milch von den umliegenden Bauernhöfen stammt. Wie wird daraus köstlicher Käse? Wie entsteht eigentlich die Rinde und was ist Molke? Auf Führungen durch die Produktionsstätte erfahren Besucher alles rund um die Käse-Kunst und dürfen sich ihre Favoriten anschließend bei einer zünftigen Brotzeit schmecken lassen. www.milch-und-kas.de

Vom Korn zum Brot: Traditionelle Backkunst mit Allergieausweis

Traditionelle Backkunst.

In der Bäckerei Brandmeier wandern nur regionale Zutaten in den Teig. Keine chemischen Zusätze, keine Backmischungen. Bäckermeister Brandmeier verwendet ausschließlich Mehl, das mit dem Siegel „Unser Land“ gekennzeichnet ist und damit aus der nahen Umgebung stammt. Teilweise schrotet er auch das Getreide selbst, das ein Bauer aus Unterammergau extra für ihn im Ammertal anbaut. So entstand aus der Ernte 2011 das „Ammertaler Waldstaudenkornbrot“.
Herr Brandmeier hat seine gesamten Produktionsabläufe immer bestens im Blick– schließlich wird alles von Hand gemacht – und verrät seinen Kunden gerne, welche Zutaten in Brot, Semmeln und Feingebäck verarbeitet sind. Außerdem ist sein Betrieb der erste im Landkreis, der mittels einer Auflistung an allergenen Stoffen (z.B. Gluten, Milchzucker etc.), Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf die entsprechenden Allergieauslöser aufmerksam macht.

Best of Wandern: Zu Qualität und Service verpflichtet

Best of Wandern.

Die Ammergauer Alpen haben sich bereits 2007 mit acht weiteren, bedeutenden Destinationen und derzeit zehn führenden Outdoormarken zu „Best of Wandern“ zusammengeschlossen und sich damit höchsten Qualitätsstandards verpflichtet: Wunderschöne Wanderwege und Bergsteige, umfangreiches Kartenmaterial und auf Wanderer spezialisierte Gastgeber. Weiterer Service: Im Testcenter in Bad Kohlgrub können Aktive sich einen Tag lang kostenlos das neueste Equipment ausleihen, bevor sie sich auf das 500 Kilometer lange Wanderwegenetz der Ammergauer Alpen begeben.

Auch für die kalte Jahreszeit hat das Testcenter die passende Ausrüstung parat. So gibt es neben Schneeschuhen, GPS-Geräten seit kurzem auch Snow Spikes – sozusagen Schneeketten für die Schuhe – die einen sicheren Tritt auf Eis und hartgepresstem Schnee versprechen. In der Wintersaison 2012 / 2013 wird „Best of Wandern“ um den Namen „Best of Winter“ für Wintersport auf die sanfte Tour erweitert.
www.best-of-wandern.de

Wissenschaftlich belegt: Moor hilft dem Klapperstorch auf die Sprünge

Dem Klapperstorch mit Moor auf die Sprünge helfen.

Ob Arthrose, Gicht oder Stress – das Bad im 10.000 Jahre alten Bergkiefern-Hochmoor aus den Morasten der Ammergauer Alpen lindert zahlreiche Leiden. In den Hauptstätten des heilenden Moors, Bad Kohlgrub und Bad Bayersoien, können Erholungssuchende spezielle Pauschalen buchen und sich von der Wirkung des Naturproduktes überzeugen. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass das Moor sogar bei unerfülltem Kinderwunsch helfen kann, weil seine Inhaltsstoffe die Östrogen-Produktion stimulieren. Schon vor 150 Jahren wussten die Damen der höheren Gesellschaft von der anregenden Wirkung des Torfs und stiegen in die mit warmem Moor gefüllte Wanne, um dem Klapperstorch auf die Sprünge zu helfen. Heute können die jungen Eltern in spe entsprechende Pauschalen buchen: Mit ärztlicher Untersuchung, individueller Betreuung, sechs Moorbädern, anregenden Massagen, spezieller Atemtherapie und weiteren Extras kostet die Pauschale „Moor gesund“ mit 14 Übernachtungen im DZ ab 726 Euro pro Person.

Touren-Tipp für Einzelgänger: Unterwegs auf dem Maximiliansweg

Durch Oberbayerns Outback.

Wer sich auf den Maximiliansweg begibt, trifft manchmal stundenlang keine Menschenseele. Der Fernwanderweg, der nach dem bayerischen König Maximilian II. benannt wurde, führt durch Oberbayerns Outback und zu gemütlichen Hütten, die Wanderern Rast- und Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Von Unterammergau geht es zuerst zum August-Schuster-Haus, wo für Wanderer mit wenig Proviant die erste Einkehrmöglichkeit lockt. Über den Pürschling und üppige Almwiesen führt der Pfad zu den abgeschiedenen Brunnenkopfhäusern, wo Alltagsflüchtlinge und Bergfexe ein Quartier für die Nacht beziehen, um am nächsten Morgen mit dem ersten Hahnenschrei in Richtung Kenzenhütte aufzubrechen. Vor dort hat man die Qual der Wahl: Bei großer Erschöpfung hilft der Kenzenbus die letzten Höhenmeter zu überbrücken. Wer noch fit genug ist, steigt zu Fuß nach Halblech ab, um mit den Wanderbus zurück zum Ausgangspunkt zu fahren.

Ja sauber: Zu Besuch in der Seifenmanufaktur

Besuch in der Seifenmanufaktur.

Sie heißen „Schatz der Maja“, „Feierabendseife“ oder „Neroli Orange“, die Naturseifen, die Veronika Wurm in ihrer Seifenmanufaktur herstellt und verkauft. Wer eines ihrer beiden Geschäfte in Saulgrub oder Murnau betritt, wird sogleich von einem berauschenden Dufterlebnis empfangen. Die gelernte Floristin verarbeitet ausschließlich ätherische Öle und natürliche Inhaltsstoffe, die vorab durch ein Labor analysiert und zertifiziert wurden. Neben ihren süß- oder auch herbduftenden Kreationen, besonderen Pflegeseifen für sensible Haut bietet Vroni Wurm auch Moor-Seifen an, die bei Gebrauch die heilsame Wirkung des alpinen Bergkiefern Hochmoors der Ammergauer Alpen entfalten.
Weitere Programm-Highlights sind Badezusätze à la „Badeschokolade“ oder auch Körperbutter in verschiedenen Duftrichtungen. www.seife-wurm.de

Surfen auf Rollen und Asphalt: Longboard-Baukurse in Böbing

Longboardbau in den Ammergauer Alpen.

Während einst Surfer vergeblich auf die perfekte Welle warteten, montierten andere einfach vier Rollen unter ihr Brett und machten den Asphalt zu ihrem Wellenmeer. Das war die Geburtsstunde des Longboards. Später wurden die Holzflitzer immer kürzer und damit wendiger und lösten als Skateboard einen Hype aus, der bis heute andauert. In jüngster Zeit erleben die Longboards ihre Renaissance und laden Asphaltsurfer zum Cruisen ein. Individualisten können sich mit dem Team von Pepperblue ein maßgeschneidertes Board bauen und auf Tuchfühlung mit Noselift, Taillift, Flex und Concave gehen. Die Kurse mit mindestens vier Teilnehmern gibt es im Sommer auf Anfrage und kosten zwischen 400 und 600 Euro. Wer lieber den „Baumeister“ ran lässt, kann sein Lieblingsboard auch direkt in Auftrag geben.
Übrigens: Wintersportler kommen bei Bau-Seminaren für Skier und Snowboards voll auf ihre Kosten.
www.skibuilding.com und www.pepperblue.de

Facts in Kürze

Ammergauer Alpen GmbH   
Zusammenschluss der Orte Bad Bayersoien, Bad Kohlgrub, Ettal, Oberammergau, Unterammergau und Saulgrub-Altenau mit insgesamt 12.000 Einwohnern

Entfernungen   
130 km vom Flughafen München, 75 km vom Flughafen Innsbruck

Hotellerie   
7326 Betten, darunter 6 Hotels im 4- und 5-Sterne-Bereich, viele weitere ausgezeichnete Hotels, Gasthöfe, Pensionen, Privatzimmer und Ferienwohnungen

Sportmöglichkeiten   
Wandern   
In den Ammergauer Alpen, dem größten, zusammenhängenden Naturschutzgebiet in Bayern, erstreckt sich ein Wanderwegenetz von rund 500 Kilometern Länge, das auf die umliegenden Berge führt oder in die Weiten des wilden Ammergebirges. Mit dem Maximiliansweg, der Bodensee und Berchtesgadener Land verbindet, schlängelt sich zudem einer der längsten Fernwanderwege Europas durch die ursprüngliche Landschaft mit ihren Wäldern, Schluchten, Seen und Flussufern. Wer Herausforderungen in der Vertikalen sucht, sollte die Gipfel der Ammergauer Alpen in Angriff nehmen. Eine der schwierigsten Routen führt auf das Ettaler Mandl (1633 m).
Ein besonderer Tipp für Genusswanderer ist der Wiesmahdweg, der zu den schönsten Panoramawegen der Region zählt. Auf der 12,2 Kilometer langen Tour gelangt man von Oberammergau durch das sonnige Ammertal bis nach Bad Kohlgrub.

Radeln   
Ein 500 Kilometer langes Radwegenetz verbindet die kulturellen und landschaftlichen Reize der Ammergauer Alpen. Darunter auch das Graswangtal, das zu den schönsten Hochtälern Bayerns zählt und in dem sich Märchenkönig Ludwig II. mit seinem Schloss Linderhof verewigte. Wer mag, verbindet das Radeln mit Sightseeing und legt am Schloss eine Pause ein. Auch die berühmte Benediktinerabtei Kloster Ettal mit ihrer sehenswerten Barock-Basilika ist nicht weit. Wer hoch hinaus möchte, findet in den Ammergauer Alpen zahlreiche Trails speziell für Mountainbiker.

Klettern  
Hochseilgarten in Bad Bayersoien, diverse Naturklettergärten zwischen Oberammergau und Graswang

Rund ums Wasser
Die Ammergauer Alpen bieten dank zahlreicher Bäche und Seen auch für Wasserratten im Sommer eine willkommene Abkühlung: Baden im weichen Moorwasser des Soier Sees oder in den spritzigen Fluten der Halbammer, Fliegenfischen, Sportangeln oder Stand up paddeln stehen auf dem Programm.

Download der Recherchemöglichkeiten:

Themenliste_Ammergauer Alpen 2012_Sommer.zip Themenliste_Ammergauer Alpen 2012_Sommer.zip (3,9 MB)