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Thema
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Beschreibung
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Die Ammergauer Alpen
setzen auf Nachhaltigkeit
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Idyllische Häuser mit bunt bemalten Fassaden, intakte Natur, gelebte Gastfreundschaft und zudem die passenden Angebote für entspannten Urlaub mit hohem Nachhaltigkeitsfaktor: Ob auf dem neuen Meditationsweg Ammergauer Alpen oder bei speziellen Anti-Stress-Seminaren in der freien Natur – die Ammergauer Alpen mit ihrer tief verwurzelten Spiritualität sind der perfekte Ort zur Entschleunigung. In Verbindung mit dem Bergkiefernhochmoor, dem authentischen Heilmittel, steht die Region schon seit Jahrzehnten für Kompetenz in Sachen Gesundheitsurlaub. Kulturelles Highlight 2010 sind die Passionsspiele, die vom 15. Mai bis 3. Oktober aufgeführt werden und bei denen auch diesmal wieder gut jeder dritte Oberammergauer auf der Bühne steht.
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Wo wandern wirklich Sinn macht: Unterwegs auf dem meditativen Weg
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Entschleunigen, Abschalten und Schritt für Schritt den Stress des Alltags hinter sich lassen – wer auf dem neu angelegten Meditationsweg Ammergauer Alpen pilgert, unternimmt eine Reise zu sich selbst. Und lässt sich auf dem insgesamt rund 85 Kilometer langen Wanderweg, der von der berühmten Wieskirche in Steingaden zum Schloss Linderhof im Graswangtal führt, zu den besinnlichsten Orten und Kraftzentren leiten. 15 Stationen laden zur inneren Einkehr ein, darunter die Scheibum, ein wildromantisches Flusstal der Ammer, der Aussichtsberg Hörnle, das mystische Moor bei Bad Kohlgrub, das Passionstheater, Kloster Ettal und der Park von Schloss Linderhof.
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15. Mai bis 3. Oktober:
Passionsspiele in Oberammergau
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Seit 1634 führen die Oberammergauer alle zehn Jahre die Passionsspiele auf. Von 15. Mai bis 3. Oktober dreht sich in dem Bilderbuchdorf wieder alles ums Leiden Jesu. An insgesamt 102 Spieltagen stehen rund 2300 Oberammergauerinnen und Oberammergauer auf der Bühne, darunter etwa 600 Kinder. Fast jeder zweite Einwohner ist mit von der Partie. Der erste Teil der Passionsspiele beginnt jeweils um 14.30 Uhr und endet um 17 Uhr. Nach einer dreistündigen Pause mit Möglichkeit zum Abendessen wird der zweite Teil von 20 bis 22.30 Uhr gezeigt. Wer Lust hat, kann günstige Arrangements in vielen Reisebüros oder unter www.passionsspiele2010.de buchen. Inklusive einer Übernachtung, Frühstück, Mittagessen vor dem Spiel und mehrgängigem Abendessen in der Spielpause kostet das Passions-Paket ab 199 Euro pro Person im Doppelzimmer; inklusive zwei Übernachtungen ab 275 Euro.
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Flinke Finger in Aktion:
Holzschnitzer haben Tradition
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Ob Heiligenfiguren, Schnürlkasperl oder Klupperlfiguren – die Ammergauer Alpen stehen für eine besondere Form des fingerfertigen Brauchtums: die Holzschnitzerei. Gäste können in Oberammergau die hohe Kunst der Schnitzerei sogar in speziellen Kursen erlernen oder den Meistern in der „Lebenden Werkstatt“ im Pilatushaus über die Schultern schauen. Bis ins 12. Jahrhundert reichen die Wurzeln dieser Kunst zurück. 400 Jahre später wurden die hölzernen Werke bereits in ganz Europa verkauft. Auch ein Blick in die Zukunft gibt Anlass zur Freude: In der Oberammergauer Schnitzschule wird dieses Brauchtum den Künstlern von Morgen vermittelt.
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Wo der Meister der Lüftlmalerei
seiner Heimat Denkmäler setzte
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Er hieß Franz Seraph Zwinck, erblickte 1748 in Oberammergau das Licht der Welt und hinterließ seiner Heimat prächtige Fassaden, die noch heute zum Stehen bleiben und Staunen einladen. Im Laufe seines Lebens mauserte sich Zwinck zum wohl bedeutendsten Meister der Lüftlmalerei, die sich im 18. Jahrhundert aus der barocken Fassadenmalerei entwickelte und sich schon bald im gesamten Alpenraum verbreitete. In höchster Vollendung lässt sich diese Kunst unter anderem am Pilatushaus in Oberammergau bewundern, das Zwinck mit dreidimensional wirkenden Malereien schmückte, die biblische Szenen zeigen. Übrigens: Da sein Wohnhaus in Oberammergau „Zum Lüftl" hieß, wird vermutet, dass die Bezeichnung Lüftlmalerei auf den Namen seiner Wohnstätte zurückgeht.
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Total lokal: Regionale
Leckereien zum Frühstück

In der Schaukäserei Ettal reift
das beste von heimischen Kühen |
Der Honig stammt vom heimischen Imker und das Frühstücksei kommt vom Bauernhof nebenan – unter dem Motto „TOTAL LOKAL“ setzt man in den Ammergauer Alpen auf die regionale Selbstvermarktung. Gäste können sich die Qualität der Produkte auf der Zunge zergehen lassen und bei zahlreichen Gastgebern mit dem „Ammergauer Alpen Frühstück“ eine Mahlzeit genießen, die nur aus heimischen Leckereien besteht – hergestellt nach strengen Qualitätsrichtlinien. Auch bei den ansässigen Gastronomen findet sich „TOTAL LOKAL“ – neun Restaurants bereiten unter dem Qualitätssiegel hochwertige Köstlichkeiten der Region zu. Schmankerl wie Wild und Schwammerl stammen natürlich aus den umliegenden Wäldern; das Gemüse wird saisonal zubereitet und kommt ebenso wie Obst, Kräuter und Fleisch direkt von den Bauernhöfen der Ammergauer Alpen.
Einblicke in die regionale Selbstvermarktung gewährt die Schaukäserei Ettal, zu der sich 36 Landwirte und das Kloster Ettal als Genossenschaft zusammengeschlossen haben. Hier reifen Köstlichkeiten wie Berg-, Bärlauch- und sogar Bierkäse, deren Milch von den umliegenden Bauernhöfen stammt. Wie wird daraus köstlicher Käse? Wie entsteht eigentlich die Rinde und was ist Molke? Auf Führungen durch die Produktionsstätte erfahren Besucher alles rund um die Käse-Kunst und dürfen sich ihre Favoriten anschließend bei einer zünftigen Brotzeit schmecken lassen. www.milch-und-kas.de
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Best of Wandern:
Zu Qualität und Service verpflichtet
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Die Ammergauer Alpen haben sich bereits 2007 mit sieben weiteren, bedeutenden Destinationen und derzeit zehn führenden Outdoormarken zu „Best of Wandern“ zusammengeschlossen und sich damit höchsten Qualitätsstandards verpflichtet: Wunderschöne Wanderwege und Bergsteige, umfangreiches Kartenmaterial und auf Wanderer spezialisierte Gastgeber. Weiterer Service: Im Testcenter in Bad Kohlgrub können Aktive sich einen Tag lang kostenlos das neueste Equipment ausleihen, bevor sie sich auf das 500 Kilometer lange Wanderwegenetz der Ammergauer Alpen begeben.
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Wissenschaftlich belegt: Moor hilft dem Klapperstorch auf die Sprünge
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Ob Arthrose, Gicht oder Stress – das Bad im 10.000 Jahre alten Bergkiefern-Hochmoor aus den Morasten der Ammergauer Alpen lindert zahlreiche Leiden. In den Hauptstätten des heilenden Moors, Bad Kohlgrub und Bad Bayersoien, können Erholungssuchende spezielle Pauschalen buchen und sich von der Wirkung des Naturproduktes überzeugen. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass das Moor sogar bei unerfülltem Kinderwunsch helfen kann, weil seine Inhaltsstoffe die Östrogen-Produktion stimulieren. Schon vor 150 Jahren wussten die Damen der höheren Gesellschaft von der anregenden Wirkung des Torfs und stiegen in die mit warmem Moor gefüllte Wanne, um dem Klapperstorch auf die Sprünge zu helfen. Heute können die jungen Eltern in spe entsprechende Pauschalen buchen: Mit ärztlicher Untersuchung, individueller Betreuung, sechs Moorbädern, anregenden Massagen, spezieller Atemtherapie und weiteren Extras kosten 14 Übernachtungen im DZ ab 733 Euro pro Person.
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Barock trifft Bergwelt:
Schloss Linderhof im Graswangtal
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Inmitten des wilden Ammergebirges ließ Bayernkönig Ludwig II. mit Schloss Linderhof seine Lieblingsresidenz erreichten. Eigentlich sollte hier im romantischen Graswangtal ein kleines Versailles entstehen, doch der Platz reichte nicht aus und so entstand in der Nähe des Klosters Ettal ein kleines Schmuckstück im Stil des französischen Rokoko, ausgestattet mit allerlei technischen Finessen. Darunter das „Tischlein-Deck-Dich“, das sich mit frisch angerichteten Speisen aus dem Boden erhob und wieder in der Versenkung verschwand. Oder die weltberühmte Venusgrotte, eine künstliche Tropfsteinhöhle mit See, Wasserfall und vergoldetem Muschelkahn. Die Grotte, in der Ludwig eine Szene aus der Wagneroper „Tannhäuser“ nachbauen ließ, konnte in Blau- und Rottönen illuminiert werden. Den Strom dafür lieferte ein eigenes Elektrizitätswerk. All dies und noch viel mehr über den menschenscheuen Monarchen erfahren Besucher auf Schloss- und Parkführungen.
Auf kurzweilige Stunden in der Märchenwelt des Königs können sich kleine Besucher in den Sommermonaten freuen. Bei speziellen Kinderführungen lernen sie das Schloss mal von einer ganz anderen Seite kennen. Wo ist der König aufs Klo gegangen? Und wie funktioniert das Tischlein-Deck-Dich? Fragen, auf die hier spannende Antworten warten. www.linderhof.de
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Facts in Kürze
Ammergauer Alpen GmbH
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Zusammenschluss der Orte Bad Bayersoien, Bad Kohlgrub, Ettal, Oberammergau, Unterammergau und Saulgrub-Altenau mit insgesamt 12.000 Einwohnern
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Entfernungen
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130 km vom Flughafen München, 75 km vom Flughafen Innsbruck
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Hotellerie
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8041 Betten, darunter 6 Hotels im 4- und 5-Sterne-Bereich, viele weitere ausgezeichnete Hotels, Gasthöfe, Pensionen, Privatzimmer und Ferienwohnungen
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Wandern
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In den Ammergauer Alpen, dem größten, zusammenhängenden Naturschutzgebiet in Bayern, erstreckt sich ein Wanderwegenetz von rund 500 Kilometern Länge, das auf die umliegenden Berge führt oder in die Weiten des wilden Ammergebirges. Mit dem Maximiliansweg, der Bodensee und Berchtesgadener Land verbindet, schlängelt sich zudem einer der längsten Fernwanderwege Europas durch die ursprüngliche Landschaft mit ihren Wäldern, Schluchten, Seen und Flussufern. Wer Herausforderungen in der Vertikalen sucht, sollte die Gipfel der Ammergauer Alpen in Angriff nehmen. Eine der schwierigsten Routen führt auf das Ettaler Mandl (1633 m).
Ein besonderer Tipp für Genusswanderer ist der neue Wiesmahdweg, der zu den schönsten Panoramawegen der Region zählt. Auf der 12,2 Kilometer langen Tour gelangt man von Oberammergau durch das sonnige Ammertal bis nach Bad Kohlgrub.
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Radeln
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Ein 500 Kilometer langes Radwegenetz verbindet die kulturellen und landschaftlichen Reize der Ammergauer Alpen. Darunter auch das Graswangtal, das zu den schönsten Hochtälern Bayerns zählt und in dem sich Märchenkönig Ludwig II. mit seinem Schloss Linderhof verewigte. Wer mag, verbindet das Radeln mit Sightseeing und legt am Schloss eine Pause ein. Auch die berühmte Benediktinerabtei Kloster Ettal mit ihrer sehenswerten Barock-Basilika ist nicht weit. Wer hoch hinaus möchte, findet in den Ammergauer Alpen zahlreiche Trails speziell für Mountainbiker. Ein Highlight lockt nach Oberammergau in den Bikepark am Kolben – ein Paradies aus Pisten und Parcours.
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Klettern
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Hochseilgarten in Bad Bayersoien
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