Themenliste Wildschönau, Winter 2008-2009 Presseinfos Wildschönau Fotos

Thema
Beschreibung

Weil die Welt noch in Ordnung ist:
Winterurlaub in der Wildschönau

Die Wildschönau ist ein abgeschiedenes Hochtal inmitten der Kitzbühler Alpen – ohne Durchgangsverkehr, ohne Industrie, dafür mit 260 bewirtschafteten Bauernhöfen, urigen Almen und jeder Menge Tradition. Die 4120 Einwohner der vier Kirchdörfer Niederau, Oberau, Auffach und Thierbach leben von der Landwirtschaft und vom Tourismus. Während die Wildschönau im Sommer als ausgezeichnetes Wandergebiet gilt, verwandelt sie sich im Winter in ein Schneeparadies, in dem sich Genießer ebenso wohl fühlen wie Familien und sportlich ambitionierte Gäste. Unvergesslich für Romantiker ist ein Ausflug ins Bilderbuchdorf Thierbach mit seiner Kirche, seinem Schulhaus (mit acht Kindern die kleinste Schule Österreichs), den zwei Gasthöfen und den Bauernhöfen rundum.
Übrigens: Die Wildschönau firmiert als Fair-Preis-Region. Sieben Übernachtungen mit Frühstück inklusive 6-Tages-Skipass gibt’s schon ab 290 Euro pro Person im Doppelzimmer.

Klein, fein und urig:
Wo Skifahren noch richtig Spaß macht

70 Pistenkilometer, urige Hütten, kein Trubel: Die Wildschönau, in der anno 1947 der erste Skilift Tirols gebaut wurde, ist ein echter Geheimtipp für alle, die es authentisch und überschaubar mögen. Der ADAC zeichnete das Schneeparadies, in dem in diesem Winter sechs Millionen Euro in eine neue Sesselbahn, eine zusätzliche Abfahrt und Beschneiungsanlagen investiert wurden, in der Kategorie „Klein und fein“ als Spitzenreiter im gesamten Alpenraum aus, man heimste Preise für hervorragende Pistenpflege und als freundlichstes Skigebiet ein. Während der Nachwuchs die ersten Schwünge unten im Tal lernt und dabei entspannt von der Sonnenterrasse aus beobachtet werden kann, findet man rund um den 1903 Meter hohen Schatzberg in Auffach und das 1500 Meter hohe Markbachjoch in Niederau schnell die eigene Lieblingspiste. Wie wär’s zum Beispiel mal mit der drei Kilometer langen Gipfel-Hochbergabfahrt am Markbachjoch, die der Skiresort Service International als „Best Black Run“ kürte? Und wer nach Einbruch der Dunkelheit noch nicht genug hat, kann am Roggenboden nach dem Abendessen bei Flutlicht fahren, bis die Lichter ausgehen.

Paradiesische Verhältnisse für
Snowboarder und Freestyler

Die Race & Boarder Arena in Niederau ist legendär: Hier messen sich Profis mit sportlichen Amateuren, locken Fun Slopes und Geschwindigkeitsmesstrecke. International erfahrene Trainer stehen beratend zur Seite und geben auf Wunsch Tipps zur Verbesserung von Technik, Stil und Zeit. Im Funpark am Schatzberg dagegen sind die Snowboarder unter sich. Vielen durchschnittlichen Wintersportlern stockt allein beim Zuschauen der Atem – besonders, wenn die Cracks in der 90 Meter langen Halfpipe an ihre Grenzen gehen.

Trapper-Romantik:
Auf Schneeschuhen durch weiße Weiten

Wie wär’s zur Abwechslung mal mit echter Trapper-Romantik? Wer die Einsamkeit der Bergwelt genießen möchte, kann stundenlang durch unberührtes Gelände stapfen, ohne dabei auch nur einer Menschenseele zu begegnen. Wer lieber in der Gruppe unterwegs ist, kann sich zweimal wöchentlich geführten Touren anschließen, die zu den schönsten Fleckchen der Wildschönau führen, bis zu vier Stunden dauern und inklusive Ausrüstung 20 Euro pro Person kosten. Besonders geeignet für Anfänger ist die Runde um den Thierbacher Kogel, auf der man herrliche Ausblicke auf die Kitzbüheler Alpen und bis hinunter ins Inntal genießt.

Frische Spuren im Schnee:
Wo Tourengeher Neuland erkunden

Sie war schon mit Hans Kammerlander unterwegs, ist dem Ruf der Berge in die ganze Welt gefolgt und kennt die Wildschönau wie ihre Westentasche: Kethi Naschberger, die Wirtin der Talmühle in Mühltal, um die herum sich im Winter die Szene der Tourengeher schart. Feldalphorn oder Schwaigberghorn, was bietet sich angesichts der aktuellen Wettervorhersage für morgen an? Spätestens, wenn man einmal mitbekommen hat, wie die Cracks nach ihren Touren in der urigen Talmühle fachsimpeln und Erfahrungen austauschen, erscheinen Pistenabenteuer plötzlich irgendwie blass. Wer das Tourengehen einmal ausprobieren möchte, nimmt sich am besten einen geschulten Guide, der das Gelände kennt und wertvolle Tipps für die richtige Technik bereithält. Die Wildschönauer Skischulen bieten Skitouren ab 150 Euro pro Person an.

Bei Sonne, Mond und Flutlicht:
Wo Rodeln wieder in ist

Wer echte Rodelabenteuer sucht und das nicht nur tagsüber, wird in der Wildschönau fündig. Wie wär’s zum Beispiel mal mit Mondscheinrodeln? Mit der letzten Bahn geht’s hoch auf den Schatzberg, nach dem Abendessen bei Johann auf der Alm gibt’s von Coach Markus Schlitten, Technikeinführung und auf Wunsch eine Stirnlampe (die man aber eigentlich nicht braucht). Fünf Kilometer lang schlängelt sich die Strecke hinunter nach Thierbach, wo der Bummelzug wartet, der die Teilnehmer wieder zurück zur Talstation der Schatzbergbahn in Auffach bringt. Wer’s nicht so organisiert mag, kann mittwochs und donnerstags bei Flutlicht entspannt am Roggenboden rauf und runter rodeln. Ein spezielles Hakensystem am Lift macht’s möglich – einfach auf dem Schlitten sitzen bleiben und sich hochziehen lassen. Ein besonderer Spaß auch für Kinder, denn die Schlitten laufen auf Skiern und haben von daher eine hervorragende Pistenlage.

Frieden und Idylle: Durch die
Wildschönau mit Franz von Assisi

In der Wildschönau begegnet man nicht nur der Liebe, sondern auch dem Feuer, Mutter Erde und sogar dem Universum: Insgesamt sind es neun bronzene Figuren, die den drei Kilometer langen Besinnungsweg von Niederau nach Oberau säumen und hier den berühmten Sonnengesang von Franz von Assisi zum Erklingen bringen. Jede Skulptur steht für eine der neun Strophen – ein Lob an die Schöpfung inmitten der idyllischen Bergwelt. Die imposanten Kunstwerke stammen von Hubert Flörl, einem akademischen Bildhauer, der in der Wildschönau zuhause ist und seiner Heimatverbundenheit auf besondere Weise Ausdruck verliehen hat. Wer es romantisch-besinnlich mag, sollte einmal abends über den Franziskusweg wandeln, wenn die Strecke sanft beleuchtet ist und die Kunst in der Natur eine eigene Mystik entfaltet. Natur pur dagegen und zwischendurch immer wieder urige Einkehrmöglichkeiten können Gäste auf weiteren 40 Kilometern geräumter Wanderwege genießen, die zu den schönsten Fleckchen der Wildschönau führen.

Auf Langlaufski zum Käse-König:
Besuch auf der Schönangeralm

50 gepflegte und zumeist einsame Loipenkilometer ziehen sich durch die Wildschönau und bieten Gästen Abwechslung zum Pistenabenteuer. Besonderer Tipp: Die sieben Kilometer lange Höhenloipe zur abgeschiedenen Schönangeralm. Hier, wo Käse-König Johann Schönauer im Sommer aus 2000 Liter Milch täglich Butter und preisgekrönten Käse herstellt, mit dem er bei der Käseolympiade in Galtür schon einige Goldmedaillen gewonnen hat, geht’s im Winter nicht ganz so geschäftig zu. Die Schaukäserei ist geschlossen, im Gasthof allerdings können die Langläufer und Winterwanderer einkehren und neben leckerem Käse das Angebot der typischen Tiroler Küche genießen.

200 Jahre Tiroler Freiheitskampf:
Andreas Hofer und die Sturmlöda

2009 ist es genau 200 Jahre her, dass der berühmte Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer in der Wildschönau die letzten Reserven für den Kampf gegen Napoleon und die Bayern mobilisierte. „Wer kein Schießgewehr hat, möge Spieße oder Mistgabeln an lange Stangen machen!“ So steht es im Aufruf, den Hofer gemeinsam mit seinem Kampfgenossen Josef Speckbacher beim Sollererwirt in Thierbach verfasste. Der schwarze Klapptisch, an dem sie saßen und das Dokument zieren noch heute die originalgetreu erhaltene Wirtsstube – und auch die Truppe der „Sturmlöda“ gibt’s noch. Zwar rücken die Nachfahren der mutigen Mannen nur noch in friedlicher Mission aus, doch die Montur muss stimmen – vom Bart bis zur Sense kommt’s ihnen auf jedes Detail an, wenn sie bei festlichen Anlässen unterwegs sind. Und davon gibt’s 2009 anlässlich des Jubiläums einige.

Krautinger oder die einzigartige
Karriere einer Stoppelrübe

Die Wildschönau ist die Heimat des Krautingers, eines Rübenschnapses, der nur hier gebrannt werden darf. Kaiserin Maria Theresia war es, die Mitte des 18. Jahrhunderts 51 Bauern das Brennrecht verlieh. Heute sind es noch 15 Wildschönauer, die aus der weißen Stoppelrübe Hochprozentiges herstellen und das Tal mit dem legendären Rübentrunk versorgen, der als Allheilmittel gilt und besonders bei Magenschmerzen helfen soll. Aber auch ganz ohne Alkohol ist die Krautingerrübe längst zum Star geworden: Bei der Krautingerwoche im Herbst kommt sie in den unterschiedlichsten Variationen auf den Tisch. Sie ist es übrigens auch, die die Wildschönau zur Tiroler Genussregion avancieren ließ.
Übrigens: An der Karriere der Stoppelrübe nicht ganz unbeteiligt ist Hans Haas, der beim Kellerwirt in der Wildschönau das Kochen lernte und es jüngst mit dem Tantris in München in die Liste der 50 besten Restaurants der Welt geschafft hat.

Was Ferraris und Maseratis
auf der Alm zu suchen haben

Nein, so reich sind die Wildschönauer Bauern nun auch nicht. Die Ferraris, Maseratis, Jaguars und Co., die man im idyllischen Dörfchen Thierbach sieht, sind gewissermaßen zur Kur da. Viele von ihnen fliegen eigens aus arabischen Ländern ein, etliche kommen auch aus den USA, Russland und England zu Conrad Gruber. Der Thierbacher, der eher Künstler als Automechaniker ist, legt sanft Hand an, um Luxusschlitten auf Vordermann zu bringen. Mal soll die Motorleistung hochgeschraubt werden, mal geht’s um ein wenig mehr Bremskraft hier und einen stärkeren Scheinwerfer da – aber alles absolut unauffällig bitte. Denn nichts darf anschließend darauf hindeuten, dass innere Werte aufpoliert wurden. Gruber, der weltweit inzwischen Guru-Status genießt, würde niemals aus Thierbach wegziehen. Er baut gerade an den Hof seiner Eltern an – und wird auch weiterhin dafür sorgen, dass man im höchstgelegenen Ort der Kitzbüheler Alpen flotten Flitzern auf der Alm begegnet.

Kirsch und Holunder:
Prämierte Edelbrände von der Alm

Wer in einem Wildschönauer Restaurant auf den Geschmack gekommen ist und sich gern die eine oder andere Flasche der prämierten Edelbrände von Siegfried Kistl mit nach Hause nehmen möchte, muss sich schon nach oben begeben: Denn der Schnapsbrenner darf nur für den Ausschank im Tal oder eben direkt von seinem Zwecklhof verkaufen. Und der liegt ca. 4 Kilometer von Oberau entfernt auf gut 1200 Metern in der Abgeschiedenheit. Vom Schnaps allein könnte Siegfried Kistl zwar nicht leben – er darf nur 300 Liter reinen Alkohol im Jahr herstellen, so wie’s im alten Brennrecht festgeschrieben ist, das Kaiserin Maria Theresia einst seinen Vorfahren verlieh. Aber der Schnaps ist für den 41-jährigen und seine Familie ein sicheres zweites Standbein neben der Mutterkuhhaltung. Und macht dem Bauern sichtlich Spaß. Vor wenigen Monaten hat er eigens die alte Wirtschaftshütte des Hofes aus dem Jahr 1625 restauriert und einen absolut urigen Platz zum (Schau-)brennen und Verkosten seiner Edelbrände und Liköre geschaffen. Termine nach Vereinbarung.

Wo die Mauern Geschichte atmen
und man die Zeit vergisst

Die Zeiten waren hart, als die Wildschönau noch zu Kloster Seeon am Chiemsee gehörte. 1150 bis 1745 mussten die Bauern dem Abt jedes Jahr den zehnten Teil ihrer Ernte abliefern, der in einem sicheren Keller bis zum Abtransport der Ernte gehortet wurde. Das historische Gewölbe mit den meterdicken Mauern steht heute noch – und bildet den Grundstock für den Kellerwirt, der das Gebäude anno 1750 einer angenehmeren Nutzung zuführte. Im Gewölbe lagern heute Spitzenweine, man speist vorzüglich und vergisst die Zeit. Besonders, wenn sich Hans Keller an den Tisch gesellt, der den Gasthof mit seinen 60 Zimmern in der elften Generation führt und so manches zu erzählen weiß.

Der Hörbig-Hof: Eine Jause im
Stammhaus der Schauspieler-Dynastie

Ob Landschaft wohl kreativ macht? Fast könnte man es meinen, wenn man bei einer deftigen Jause auf dem Hörbig-Hof am Rande des idyllischen Örtchens Thierbach sitzt und den Blick in die unberührte Natur schweifen lässt. Auf jeden Fall hat sich der Urahn der Hörbiger-Dynastie fürs Stammhaus der Familie einen der schönsten Plätze der Wildschönau ausgesucht. Der berühmteste Spross der Familie ist Christiane Hörbiger, die zu den bekanntesten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum zählt („Die Guldenburgs“, „Julia“, „Schtonk“, „Die Gottesanbeterin“). Aber auch Christiane Hörbigers Sohn, ihre Schwestern, ihre Eltern und Onkel gehören zur größten Schauspieler-Dynastie Österreichs. Uropa Alois dagegen hat der Nachwelt 80 klangvolle Orgeln hinterlassen, Opa Hanns das patentierte Hörbiger-Ventil erfunden und als privater Mondforscher die Familie auf dem Mond verewigt: Als Auszeichnung für seine Leistungen bekam ein Krater offiziell den Namen „Hörbiger“.

Auf Zeitreise mit den
Wildschönauer Bergbauern

Zwischen den beiden Kirchdörfern Niederau und Oberau lädt das Bergbauernmuseum z’Bach zur Zeitreise ein. Der Hof aus dem Jahr 1795 war noch bis 1995 bewirtschaftet und eröffnet mit 1200 Exponaten und jeder Menge Liebe zum Detail Einblicke ins Leben der Wildschönauer Bergbauern gestern und heute. Die Ausstellungsstücke – von der hölzernen Form zum Butterwaschen, über die großen Pfannen zur Zubereitung des Familienessens und die „Kämme“ zum Beerenpflücken bis hin zu den Werkzeugen zur Holzbearbeitung – wurden aus dem gesamten Tal zusammengetragen. www.bergbauernmuseum.at

Überraschende Entdeckungen
im 1. Tiroler Holzmuseum

Er ist Holzschnitzer und Bildhauer und vor allem leidenschaftlicher Sammler: Hubert Salcher, der in seinem Geburtshaus in Auffach das 1. Holzmuseum Tirols eröffnet hat und bereits mit einigen Museumspreisen ausgezeichnet wurde. Auf gut 200 Quadratmetern Ausstellungsfläche – in kleinen Räumen, in denen das Harz duftet und die Dielen knarren – präsentiert er vom Holznagel bis zum Holzwurm, von der ältesten Volksliederharfe Tirols bis zu einer der ältesten Weihnachtskrippen rund 2000 Exponate und zeichnet die Geschichte der Holzschnitzerei bis ins 17. Jahrhundert nach. Unterm gleichen Dach ist Salchers Werkstatt untergebracht, in der sich der Künstler mit Sinn fürs Kuriose gern über die Schultern schauen lässt. Im Sommer können sich die Gäste auch wieder auf den Holzweg schicken lassen und auf 14 Stationen mit allen Sinnen in die „Holzzeit“ eintauchen. Der Eintritt ins Museum kostet 4,50 Euro, mit Gästekarte 4,00 Euro. www.holzmuseum.com

Tiroler Bergadvent
in der Wildschönau

Überm offenen Feuer rühren die Frauen Melchamuas, die traditionelle Mehlspeise der Tiroler Bergbauern. Der alte Holzboden knarrt, das Feuer knistert im Kachelofen, die Kinder backen Plätzchen und werden anschließend ganz ruhig, wenn sie vor der lebenden Krippe im Stall stehen, in der Maria und Josef bei echten Eseln, Kühen und Schafen Zuflucht gefunden haben. Bergadvent in der Wildschönau ist Eintauchen in längst vergangene Zeiten oder die besinnliche Form des Wartens auf Weihnachten. Ort des Geschehens ist das Bergbauernmuseum z’Bach – ein historisches Gehöft aus dem 18. Jahrhundert. Wer Lust hat, kann sich die Krippenausstellung anschauen, über den Bauern- und Handwerksmarkt schlendern, dem Adventssingen und Weisenblasen lauschen und die Kinder beobachten, wenn sie vom „Anklöpflern“ zurückkommen, einem überlieferten Brauch, bei dem sie von Haus zu Haus gehen, um für gute Zwecke zu sammeln. Besinnlich-romantische Momente können Gäste auch auf dem Franziskusweg erleben, der direkt am Bergbauernmuseum vorbeiführt, darüber hinaus werden geführte Wanderungen und Pferdekutschenfahrten durch die idyllische Frühwinterlandschaft angeboten. Der Tiroler Bergadvent in der Wildschönau wird am 29./30. November und am 6./7. Dezember gefeiert. Wer dabei sein möchte, zahlt für zwei Übernachtungen inklusive Halbpension ab 80 Euro pro Person im Doppelzimmer.

Übrigens: Eine Woche später beginnt die Skisaison. Zum Opening am 13./14. Dezember gibt’s 2 Übernachtungen mit Halbpension inklusive 2-Tages-Skipass schon ab 137 Euro pro Person im Doppelzimmer.

Ladies-Skikurse und
Angebote zum Weltfrauentag

Keine Lust auf männliche Besserwisserei? Dann auf zum Ladies-Skikurs in die Wildschönau. Ab 130 Euro fahren Anfängerinnen hier sechs Tage lang unter ihresgleichen persönliche Erfolge ein. Dabei beginnt die individuelle Betreuung schon beim Auswählen der Ausrüstung. Der Schaft des Skischuhs sollte nicht so hoch sein und außerdem vorne gepolstert, die Bindung zehn Zentimeter nach vorne versetzt werden, damit der Schwung leichter ausgelöst werden kann – nur zwei Aspekte, auf die Katrin Brugger von der Skischule Wildschönau achtet, bevor sie Frauen in die Geheimnisse des Pistenzaubers einweiht.

Übrigens: Am 8. März hält die Wildschönau anlässlich des Weltfrauentages etliche Überraschungen bereit. Unter anderem können Skifahrerinnen den Tag im Skigebiet am Markbachjoch mit ermäßigtem Liftpass genießen und kostenlos das neueste Material testen.

Liftpass gegen Vorspiel:
Freie Fahrt für Musikanten

Es kann die große Tuba sein, aber eine Flöte tut’s auch schon. Alle, die am 15. März mit ihrem Instrument zum Skifahren in die Wildschönau kommen und am Kassenhäuschen ein Ständchen geben, bekommen den Liftpass gratis. Das hat sich inzwischen herumgesprochen und so wundert es kaum, dass am Musiktag eine Session nach der anderen steigt. Zum Teil reisen eingespielte Combos komplett an, zum Teil trifft man sich einfach auf den Hütten und spielt in Zufalls-Besetzungen. Eine echte Gaudi.

 

Ostern in der Wildschönau:
Gratis-Skispaß für Kids bis 15 Jahre

In den Osterferien (4. bis 13. April) fahren Jugendliche bis 15 Jahre in der Wildschönau gratis Ski, während die Eltern in den Genuss der günstigen Nebensaisonpreise kommen und für den 6-Tages-Liftpass dann nur noch 135,40 Euro zahlen. Wer sich in einer Ferienwohnung einquartiert, kommt mit 590 Euro für eine Woche Winterurlaub mit der ganzen Familie hin.

Erlebnisse aus der
Vogelperspektive

Mehr als 10.000 Meter über dem Meeresspiegel aus einem Ballon springen und einem neuen Höhen-Weltrekord entgegen fliegen? Sich von einer fahrenden Gondel der Tiroler Zugspitzbahn stürzen und Sekunden später mit dem Gleitschirm landen oder zur Abwechslung mal den Ärmelkanal überqueren? Für Mad Mike Krüger kein Problem. Der Extrem-Gleitschirmflieger, der eindeutig zu den schrägsten Vögeln der Szene gehört, hat Nerven wie Drahtseile. Und genießt es zwischendurch, in der Wildschönauer Gleitschirmflugschule, die zu den bekanntesten weltweit gehört, ganz normal Unterricht zu geben. Selbstverständlich steht Mad Mike Krüger auch für Tandemsprünge zur Verfügung, bei denen die Gäste das romantische Hochtal aus der Vogelperspektive erleben können.

Facts in Kürze

Wildschönau

Die Wildschönau ist ein Hochtal, das sich auf 24 km Länge und in einer Höhenlage von 800 bis 1200 m zwischen den Kitzbüheler und den Zillertaler Alpen erstreckt. In den vier Kirchdörfern Niederau, Oberau, Thierbach und Auffach leben insgesamt 4120 Einwohner

Entfernungen

75 km vom Flughafen Innsbruck, 115 km vom Flughafen München, 130 km vom Flughafen Salzburg

Hotellerie und Gastronomie

7000 Gästebetten; 6 Hotels im 4-Sterne-Bereich, viele weitere ausgezeichnete Hotels, Gasthöfe, Pensionen, Privatzimmer und Ferienwohnungen; 45 Restaurants und Gasthöfe, 15 Berggasthöfe und Jausenstationen

Alpin

26 Liftanlagen erschließen 70 Pistenkilometer in einer Höhe von 828 bis 1903 m; Race’n’Boarder Arena mit Renn- und Trainings-Area, Speed Track, Boarder- und Carver Area, Incentives; Snowboard Park am Schatzberg/Auffach (Freeriding, Jumps, Rails, Corners & 90 m Hafpipe)

Langlauf

50 km Loipen, besonderer Tipp: die 7 km lange Höhenloipe zur Schönangeralm

Geräumte Winterwanderwege

40 km, besonderer Tipp: der 3 km lange Franziskusweg, auf dem imposante Bronzefiguren den Sonnengesang des Heiligen symbolisieren

Weitere Sport- und Freizeitmöglichkeiten

Tourengehen, Nordic Walking, Schneeschuhwandern, Fackelwanderungen, Winterreiten, Pferdeschlittenfahrten, Rodeln bei Tag und Nacht, Hochseilgarten, Paragliding, Bummelbahn etc.

 
Kunz & Partner