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Berchtesgadener Land – Themenüberblick Sommer 2010 Presseinfos
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Thema
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Beschreibung
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Urlaub mit Tradition – an einem der
„schönsten Fleckerln auf der Erde“
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Hochalpine Gebirgslandschaften, urwüchsige Täler und wilde Natur, malerische Dörfer, tief verwurzeltes Brauchtum und Kultur von Weltrang: Das Berchtesgadener Land, das schon für Alexander von Humboldt zu den „schönsten Fleckerln auf der Erde“ gehörte, besticht durch Einzigartigkeit und Vielfalt. Während der Rupertiwinkel im Norden mit seinen sanften Hügeln und Seen als Familienparadies gilt, haben sich Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain als Gesundheits- und Erholungsoasen einen Namen gemacht. Im Süden des Berchtesgadener Landes warten mit Königssee und Kehlstein weltberühmte Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten. Der Nationalpark, aus dem der 2713 Meter hohe Watzmann als imposantester Berg Deutschlands steil aufragt, führt auf beschaulichen Wegen in die Einsamkeit und lässt gleichzeitig die Herzen erfahrener Alpinisten höher schlagen.
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Triumphzug bis zum Königssee:
Grund zum Feiern – 200 Jahre bei Bayern
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Genau 200 Jahre ist es jetzt her, dass das Berchtesgadener Land komplett zu Bayern gehört – inklusive Rupertiwinkel im Norden sowie Berchtesgaden und den Gemeinden im Süden. Anlässlich des Jubiläums können sich Besucher über historische Feste und Märkte ebenso freuen wie über diverse Aufführungen und Ausstellungen, in denen die wechselvolle Geschichte des Berchtesgadener Landes greifbar wird. Höhepunkt des Jubiläums im Rupertiwinkel ist das Historische Marktfest in der
Schifferstadt
Laufen
am 25. Juli. Berchtesgaden mit den umliegenden Gemeinden feiert die Inbesitznahme drei Tage lang vom 8. bis 10. Oktober. Wie bereits 1810 wird der der Königlich-Bayerische Hofkommissär in einer Hoheitskutsche einfahren, am Königssee erwarten ihn festliche Boote, in Berchtesgaden wie vor 200 Jahren eine beeindruckende Illumination der Altstadt mit Laternen, Kerzen und Fackeln.
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Der Königssee und
über 100 Jahre Elektroschifffahrt
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Er gilt als schönster Gebirgssee des gesamten Alpenraums: Der Königssee mit seinem glasklaren Wasser, in dem sich die imposanten Gipfel von Jenner, Steinernem Meer und Watzmann spiegeln. Von steilen Felswänden umgeben schlängelt sich der See, der an seiner tiefsten Stelle 240 Meter misst, wie ein Fjord durch den Nationalpark. Mit der Königsseeschifffahrt gelangen Besucher zur Halbinsel St. Bartholomä und der weltbekannten Kirche, die zu den meistfotografierten Motiven rund um den Globus gehört. Der Zwischenstopp an der Echo-Wand, an der der Kapitän das Steuer mit dem Flügelhorn tauscht, ist obligatorisch.
Frühzeitig wurden hier nachhaltig wichtige Entscheidungen getroffen: Als man die alte Ruderflotte vor über 100 Jahren modernisierte, entschied man sich von Anfang an für leise Elektromotoren. Darauf hatte Prinzregent Luitpold größten Wert gelegt, denn er wollte vermeiden, dass das Rotwild in seinem Lieblings-Jagdrevier aufgrund von Lärmbelästigung Reißaus nehmen könnte.
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Bei Adlern und Murmeltieren
im Nationalpark Berchtesgaden
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Zwölf Steinadler-Pärchen sind hier zuhause, dutzende Hirsche und Rehe und jede Menge Murmeltiere teilen sich das 210 Quadratkilometer große Revier im Angesicht des 2713 Meter hohen Watzmann: Im Nationalpark Berchtesgaden, dem einzigen in den deutschen Alpen, entwickeln sich Flora und Fauna seit 1978 wieder ungestört. Auf einem Wegenetz von 230 Kilometer Länge können Wanderer die unberührte Natur genießen – und zwischendurch eine zünftige Brotzeit - in einer der 25 Hütten, von denen 17 auch Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Neben Erholung und Naturschutz gehören Forschung und Umweltbildung zu den Kernfunktionen des Nationalparks, der von der Eselswanderung zum Funtensee über Ausflüge ins Reich des Steinadlers bis hin zu Touren mit dem Ranger zahlreiche Angebote bereithält. Zudem startet heuer der Bau des „Haus der Berge“, einem international beispielhaften Informationszentrum, das auf einer Fläche von 17.000 Quadratmetern Ausstellungsräume, ein Erlebnisgelände und pädagogisch aufgebaute Umweltbildungsstätten beherbergen wird. Voraussichtliche Eröffnung ist 2012. Auskünfte gibt’s im Nationalpark-Haus und fünf weiteren Informationsstellen.
www.nationalpark-berchtesgaden.de
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Auf den Spuren des Salzes
im Berchtesgadener Land
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Die Salzgeschichte der Region reicht mehr als 4000 Jahre zurück, so lange schon werden die Solequellen Bad Reichenhalls zur Salzgewinnung genutzt. Erbitterte Kriege um das „Weiße Gold“ kennzeichnen den Weg durch die Jahrhunderte. Durch seine Monopolstellung hatte es Bad Reichenhall im 12. Jahrhundert als „Dubai des Mittelalters“ zu ungeahntem Reichtum gebracht. Während das Salz in Bad Reichenhall seit jeher aus Solequellen gewonnen wird, begann man in Berchtesgaden im 16. Jahrhundert mit dem Abbau von Steinsalz. Die Karriere des Salzes vom Konservierungs- zum Heilmittel wurde enorm durch König Max II. beschleunigt, der 1848 zur Kur in Bad Reichenhall weilte und den Ort für den Adel salonfähig machte. Er leitete den Aufstieg zum Bayerischen Staatsbad ein. Mit seinen renommierten Kureinrichtungen, dem Königlichen Kurpark, dem Spielkasino und dem Philharmonischen Orchester versprüht Bad Reichenhall bis heute urbanes Flair inmitten der intakten Natur der Alpen.
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Vom Salzheilstollen
bis zur RupertusTherme
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Im Berchtesgadener Land können Urlauber das Salz und seine Bedeutung in unterschiedlichen Zusammenhängen erleben. Besonders empfehlenswert ist der Gang durch das Stollennetz der Alten Saline ( www.alte-saline-bad-reichenhall.de), das sich unterhalb von Bad Reichenhall verzweigt. Wer in Ruhe im Bauch des Berges durchatmen möchte, sollte unbedingt eine Einfahrt in den einzigen Salzheilstollen Europas (www.salzheilstollen.com) einplanen, in dem man übrigens auch übernachten kann. Absolutes Highlight für Kinder dagegen ist die SalzZeitReise im Erlebnisbergwerk Berchtesgaden ( www.salzzeitreise.de) mit Bergmannsrutsche und Fahrt über einen unterirdischen See. Anschließend vielleicht ein wenig Wellness? Watzmann Therme (www.watzmanntherme.de) und der RupertusTherme (www.rupertustherme.de) versprechen Erholung und Entspannung.
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Wo die einzigen alpinen
Perlen Deutschlands glänzen
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Es gibt gut 20 „ Alpine Pearls“ im europäischen Alpenraum – aber nur zwei in Deutschland. Berchtesgaden und Bad Reichenhall sind die einzigen Orte, die sich den strengen Kriterien der Marketing-Gemeinschaft verpflichtet haben, die für sanfte Mobilität, Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Tourismus stehen. Wer im Berchtesgadener Land Urlaub macht, kann sein Auto getrost zu Hause lassen. Denn für An- und Abreise leisten Berchtesgaden und Bad Reichenhall ebenso wie für den Aufenthalt vor Ort eine umweltfreundliche Mobilitätsgarantie. Gäste können die mit Erdgas betriebenen Busse in Bad Reichenhall ebenso kostenlos nutzen wie den Personennahverkehr in Berchtesgaden, mit dem sie sogar zu Top-Ausflugszielen wie etwa dem Obersalzberg gelangen. Zudem gibt’s den Alm-Erlebnisbus und den Rundwanderbus, die verschiedene Stationen im Nationalpark anfahren.
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Unbeschwert Radeln – mit Rädern,
die Flügel verleihen
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Eine Radtour kann anstrengender werden, als man zunächst gedacht hat. Besonders für Flachländer, denen in den Bergen schnell einmal die Puste ausgeht. Damit sich niemand überfordert, hat das Berchtesgadener Land vorgesorgt: Wer möchte, leiht sich einfach ein Movelo aus – und schaltet den umweltfreundlichen Elektromotor ein, wenn’s zu steil wird. Der nimmt einem das Strampeln zwar nicht ganz ab, unterstützt aber sanft, so dass es sich auch bei steilen Anstiegen leicht in die Pedale treten lässt. Die Energie der Movelos reicht für 30 bis 60 Kilometer (je nach Gelände), wer den Akku dennoch laden muss, findet in der ersten offiziellen Movelo-Region Europas zahlreiche Stationen, die neben ausgewählten Routen-Vorschlägen auf einer Übersichtskarte eingezeichnet sind. Die Leih- Movelos gibt es ab 6 Euro (halber Tag), das „Auftanken“ ist gratis.
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Klassik mit Großstadt-Niveau:
Die Bad Reichenhaller Philharmonie
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Ganz einfach: Die feine Kur-Gesellschaft wollte klassisch unterhalten sein. Daher wurde schon vor 140 Jahren die Bad Reichenhaller Philharmonie gegründet, die als einziges der acht professionellen Orchester in Bayern nicht in München angesiedelt ist und trotzdem nach wie vor für Musikgenuss mit großstädtischem Niveau in der 18.000 Einwohner zählenden Alpengemeinde bürgt. Bei klassischen Unterhaltungskonzerten wie den ganzjährigen Kurpark-Classics werden in einem Sommer 40.000 Besucher gezählt und zum großen Open Air am Thumsee, das traditionell mit einem spektakulären Feuerwerk endet, pilgern rund 15.000 Besucher. Außerdem im Programm sind Sonderveranstaltungen wie die Philharmonischen Musiktage, die sich in diesem Jahr fünf Themengebieten widmen: Von 7. bis 14. März steht Mozart im Mittelpunkt der Veranstaltung; von 13. bis 15. Mai folgt der Philharmonische Frühling, von 10. bis 12. September die Johann Strauss Tage, von 15. bis 17. Oktober Barocke Lust und von 20. bis 26. Dezember die philharmonische Weihnacht.
Zu den musikalischen Höhepunkten gehört neben der Bad Reichenhaller Philharmonie auch die AlpenKlassik, die 2010 vom 19. bis 28. August unter den Schwerpunkten „Carte Blanche à Pierre- Laurent Aimard", „Übergänge – Letzte Romantik" und „Philharmonisches“ Glanzlichter setzt.
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Das Kehlsteinhaus
und der Obersalzberg
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Nach einer bequemen Busfahrt erreicht man das in 1834 Meter Höhe gelegene Kehlsteinhaus. Von hier aus genießt man einen einzigartigen Blick über das Berchtesgadener und das Salzburger Land und spürt die Faszination der schroffen Gipfelwelt hautnah. Ein einstündiger Rundweg führt zu den schönsten Aussichtspunkten. Wer noch mehr wandern möchte, kann auch zu Fuß zum Kehlsteinhaus hinauf gehen – über die Ofneralm in zwei Stunden oder über den Panoramaweg in drei Stunden. Martin Bormann schenkte Adolf Hitler das Kehlsteinhaus, das als zeitgeschichtliches Monument erhalten wurde, zum 50. Geburtstag. Besichtigungen sind von Mai bis Oktober möglich. Das ganze Jahr über geöffnet ist die Dokumentation Obersalzberg, die zentrale Erscheinungsformen der nationalsozialistischen Diktatur an dem Ort aufzeigt, der 1933 von Hitlers Feriendomizil zum zweiten Regierungssitz neben Berlin ausgebaut wurde.
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Der erste Alphornbauer Deutschlands
und sein Guinness-Erfolg
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Es war einmal ein Schreiner, der am oberbayerischen Alphornbläsertreffen teilnehmen wollte. Weil er kein Instrument hatte, baute er sich selbst eins, aber nicht irgendeins. Alois Biermaier aus Bischofswiesen schuf mit einer Länge von knapp 21 Metern seinerzeit das größte Alphorn aus einem einzigen Stück Holz und schaffte es damit 1982 sogar ins Guinness-Buch der Rekorde. Nach diesem Erfolg spezialisierte er sich auf den Instrumentenbau – und wurde zum ersten Alphornbauer Deutschlands.
www.alphornbau-biermaier.de
Auch Toni Lienbacher hat sich ganz dem Bau von Blasinstrumenten verschrieben. Ob Trompete, Flügelhorn oder Klarinette – der zweifache Meister für Holz- und Blechblasinstrumente versorgt seit mittlerweile 30 Jahren Kunden aus aller Welt und speziell Mitglieder des berühmten Salzburger Mozarteums mit klangvollem Handwerkszeug. www.lienbacher.de
Wer dagegen auf der Suche nach einer besonderen Harmonika ist, wird bei Familie Öllerer in Freilassing fündig. www.oellerer.de
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Handwerk mit Tradition: Alte
Spanschachteln und nackte Frauen
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Es galt über Jahrhunderte als „Nothandwerk“ – das Berchtesgadener Holzhandwerk, mit dem sich die Bauern einst ein Zubrot verdienten und das heute zu den unverwechselbaren Traditionen des Berchtesgadener Landes zählt. Kinder in ganz Europa spielten mit dem liebvoll gearbeiteten und bemalten Rasseln, Arschpfeifenrösserln und Hühnersteigen, der so genannten "Berchtesgadener War". Heute schmückt es zur Weihnachtszeit den Berchtesgadener Christbaum. Holzspielzeug in allen Variationen fertigt etwa Franz Aschauer, in dessen Werkstatt besonders die riesige Auswahl an Kreiseln fasziniert. Besonders bekannt sind auch die Spanschachteln, wie sie Zunftmeister Sepp Hölzl nach altem Vorbild aus Fichtenholz herstellt. Aufs Bemalen solcher Schachteln hat sich Monika Baumgartner spezialisiert. Wer in ihrer Werkstatt einkauft, zahlt je nach Arbeitsaufwand sechs bis 700 Euro für eine original Berchtesgadener Spanschachtel. Während sich Monika Baumgartner bei der Motivwahl ans Überlieferte hält, geht die junge Generation in der Berufsfachschule für Holzschnitzerei und Schreinerei zwischendurch gern eigene Wege. Da können beim Schnitzen auch mal nackte Frauen herauskommen statt klassischer Krippenfiguren. Denn spätestens seit industriell gefertigte Billigprodukte den Markt überschwemmen, ist beim Schnitzen Phantasie gefragt.
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Der Fischer vom Königssee
und seine Spezialität
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Er heißt Thomas Amort, ist 43 Jahre alt und hat das Ruder in der Hand: Seit drei Generationen übt seine Familie exklusiv das Fischereirecht am Königssee aus. Besonders stolz sind Amorts auf ihre Schwarzreiter – kleine Seesaiblinge, die keine 20 Zentimeter lang werden und die es nur im Königssee gibt. In der alten Fischerstube auf St. Bartholomä werden sie zwischen 24. August und Weihnachten nach alter Tradition in Buchenholz geräuchert und vor Ort verkauft. Ein Genuss, den schon die Wittelsbacher zu schätzen wussten. Sie ließen sich einst diese Spezialität für Staatsbankette vom Königssee kommen.
Neben Saiblingen ziehen Amorts auch Forellen, Hechte und Barsche aus Deutschlands sauberstem See. Eine 1,27 Meter lange und 55 Pfund schwere Forelle ging 1967 ins Netz. Heute hängt sie wohl präpariert in der Wirtsstube auf St. Bartholomä.
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Wo die Mozartkugeln rollen und
der Watzmann auf der Zunge zergeht
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Ob er nun der höchste Berg Deutschlands ist (schließlich steht die Zugspitze zur Hälfte auf österreichischem Boden), sei dahingestellt: Jedenfalls gibt’s den Watzmann auch als Praline. Unten dunkel, innen drin mit Nuss-Nougat-Füllung und oben hell, weil er mit den in weißer Schokolade angedeuteten Schneespitzen einfach netter aussieht. Das meint zumindest Wolfgang Spießberger aus Berchtesgaden, der die Watzmann-Praline erfand. Gleich als imposante Doppel-Praline, schließlich muss man dem mächtigen Watzmann ja gerecht werden. www.watzmannpraline.de
Wer das Besondere sucht, wenn’s um Süßes geht, sollte unbedingt auch einen Besuch im Café Reber einplanen: Die Torten und Kuchen sind ebenso legendär wie das traditionelle Caféhaus-Ambiente im Bad Reichenhaller Stammhaus der Reber-Familie, die seit 1840 die bekannten roten Mozartkugeln herstellt. Derzeit rollen rund 500.000 Stück täglich aus der Fertigung. www.reber-spezialitaeten.de
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Besuch bei Böllermacher
Franz Pfnür in Berchtesgaden
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In keinem anderen Ort Deutschlands ist es so stark ausgeprägt wie im Berchtesgadener Land – das so genannte Lärmbrauchtum, das das ganze Jahr über gepflegt wird. Ob es sich ums Goaßlschnalzen handelt, das kunstvolle Peitschenknallen, das hier schon Grundschulkinder trainieren, um bei öffentlichen Anlässen im Takt zu sein. Oder um die Weihnachtsschützen, die auch an hohen Festtagen und Hochzeiten aktiv werden. Der einzige Böllermacher Europas, der von den Holzschäften bis zu den Metallteilen noch alles selbst fertigt, heißt Franz Pfnür. Seine Werkstatt liegt unterhalb der berühmten Wallfahrtskirche Maria Gern mit der Mondsichelmadonna, die sich im Laufe des Kirchenjahres in 24 verschiedenen Festgewändern präsentiert. Hier arbeitet Franz Pfnür gemeinsam mit seinen Sohn und sorgt dafür, dass im Berchtesgadener Land immer genügend Böller (schwere Handvorlader mit geringem Rückschlag) zum Salut-Schießen vorhanden sind. Nach Voranmeldung steht der Böllermacher gern zum Interview bereit – und erzählt mehr über sein seltenes Handwerk. www.boeller-pfnuer.de
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Gehaltvolle Tradition:
Deutschlands älteste Enzianbrennerei
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Schon seit 1602 wird der berühmte Grassl-Gebirgsenzian in Berchtesgaden gebrannt. Inzwischen hat die Familie das Sortiment erweitert – um rund 30 verschiedene Schnäpse, Kräuter- und Fruchtliköre. Wer kosten möchte, ist jederzeit willkommen. Besonders interessant sind die Führungen, bei denen die Gäste Einblicke in die jahrhundertealte Brenntradition bekommen. Das Brennhüttenmuseum ist in einem alten Almkaser untergebracht, in dem nicht nur Schnaps, sondern auch Berchtesgadener Spezialitäten wie etwa Kallbrunner Almkas aufgetischt werden. www.grassl.com
Aufgrund der langen Tradition darf die Enzianbrennerei Grassl bis heute auch im Gebiet des Nationalparks nach Enzianwurzeln graben, die in den Brennhütten am Funtensee und auf der Wasseralm gleich destilliert werden. Besonders lohnenswert ist der Besuch der Brennhütte am Prießberg, die man von der Mittelstation der Jennerbahn aus in anderthalb Stunden erreicht.
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Coole Tipps für heiße Tage:
Eis-Exkursionen und Klamm-Abenteuer
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Wer im Sommer Kühlschranktemperaturen genießen möchte, ist in der Schellenberger Eishöhle richtig. Der Weg dorthin kann allerdings schweißtreibend sein. Gut 1000 Höhenmeter sind vom Ort Marktschellenberg bis hinauf zum Untersberg zu überwinden – eine Wanderung von etwa drei Stunden, auf der die Toni-Lenz-Hütte zur Einkehr lockt. Die größte erschlossene Eishöhle Deutschlands mit ihren bis zu 30 Meter dicken und über 3000 Jahre alten Eisformationen ist von Pfingsten bis Ende Oktober geöffnet. Oder wie wär’s mit einer Gletscherexkursion? Der Weg zum Blaueisgletscher, dem nördlichsten der Alpen, führt vom Parkplatz Seeklause am Hintersee zum ewigen Eis, das sich auf der Nordseite des Hochkalters erstreckt. Zwei bis drei Stunden dauert der Marsch, wer will, kann in der Blaueishütte auf 1680 Metern Station machen und hier sogar übernachten. Coole Wanderziele an heißen Tagen sind auch die Klammen. Zu den imposantesten Schluchten Bayerns gehört die Almbachklamm bei Marktschellenberg, an deren Eingang die älteste Marmorkugelmühle Deutschlands steht, in der seit 1683 Gesteinsbrocken zu Kugeln geschliffen werden. Nur bei trockenem Wetter zu empfehlen ist die Weißbachschlucht, die man über Brücken und unter Felsvorsprüngen von Weißbach nach Schneizlreuth durchquert. Höhepunkt der Speikschlucht in Bayerisch Gmain sind die tosenden Wasserfälle am Talende.
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Für Unverfrorene:
Ein Bad im Funtensee
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Ein Bad im Funtensee gefällig? Der kälteste Ort Deutschlands, an dem Wetterfrosch Kachelmann Weihnachten 2001 minus 45,9 Grad Celsius maß, ist im Sommer zwar auch nicht frischer als vergleichbare Bergseen, verspricht aber dennoch echte Abkühlung an heißen Tagen. Die Wassertemperatur klettert selten über zehn bis zwölf Grad Celsius, schließlich liegt der Funtensee auf einer Höhe von 1638 Metern. Rekordhalter in Sachen Winterkälte ist der Funtensee, weil er in einer geologischen Mulde liegt. Kalte Luft ist schwerer als warme, fließt hangabwärts und konzentriert sich in der Mulde – aber auch nur dann, wenn Schnee liegt und die kühle Luft über die glatte Schneedecke in die Senke gleiten kann.
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Bergeweise Familienspaß:
Sommerhits für Kids
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Im Nationalpark Adler, Gämsen und Murmeltiere beobachten, mit den Bergbahnen in die felsige Gipfelwelt schweben und im Erlebnisbergwerk Berchtesgaden auf eine abenteuerliche SalzZeitReise gehen, bei der man auf einer Riesenrutsche in die Tiefe saust und mit einen Floß den Spiegelsee im Inneren des Berges überquert. Vielleicht auch einen Tag in der Watzmann Therme mit der 80-Meter-Black-Hole-Rutsche als absolutem Nonplusultra verbringen oder einfach in den warmen Seen des Berchtesgadener Landes plantschen. Zu den Hits für Kids zählt auch das Naturbad Aschauerweiher, das mit 4200 Quadratmeter Wasserfläche größte in Deutschland. Im südöstlichen Zipfel Deutschlands gibt’s „Bergeweise Familienspaß“ – die besten Tipps sind in der gleichnamigen Broschüre zusammengefasst. Wer sich den kostenlosen WatzmannKinder-Erlebnispass besorgt, kann an verschiedenen Stationen Punkte sammeln und sich auf Prämien freuen. Weil Abenteuer hungrig machen, gibt’s zusätzlich die günstige Familienplatte: In etlichen Gasthäusern und Restaurants können sich Eltern mit zwei Kindern für 27 Euro gesund satt essen – Getränke inklusive.
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Museums-Tipp:
Die Lokwelt Freilassing
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Zum Streifzug durch die Historie der Lokomotiven, Abteile und Gleise lädt die „Lokwelt Freilassing“ ein. Allein das Museumsgebäude ist eine Reise wert: Der renovierte Rundlokschuppen samt Drehscheibe, dem Herz des Museums, ist über hundert Jahre alt. Drinnen gibt es auf 17 Gleisen wahre Raritäten zu sehen, darunter eine Dampflok aus dem Jahr 1874 oder eine bayerische Schnellzuglok. Im separaten Werkstattbereich können Gäste zuschauen, wie Eisenbahn-Experten die Schienen-Oldies renovieren. www.lokwelt.freilassing.de
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Abenteuer mit Adrenalinkicks:
Rafting, Canyoning und Co.
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Adrenalinkicks gesucht? Kein Problem, das Berchtesgadener Land steckt voller Outdoor-Abenteuer. Als wahres Rafting-Dorado gilt die Saalach mit ihren Stromschnellen, dem Kehrwasser, den Walzen und Wellen, die die Crew immer wieder vor neue Herausforderungen stellen. Die große Auswahl haben Outdoor-Freaks, wenn’s ums Canyoning geht: Von Einsteigerschluchten, die schon für Kids ab sieben Jahren zu bezwingen sind, bis hin zu wirklich anspruchsvollen Touren, bei denen sich die Teilnehmer durch rauschende Wasserfälle abseilen und aus bis zu fünf Metern Höhe von Gumpe zu Gumpe springen müssen, reicht das Angebot. Auf den ersten Blick gemächlicher geht’s beim Mountain Move mit dem Segway zu: Der fahrbare Untersatz mit zwei dicken Gummireifen und Elektromotor ist geländetauglich und ermöglicht Off-Road-Abenteuer mit Nervenkitzel, sofern man gelernt hat, das Gleichgewicht zu halten. Auf die richtige Balance kommt es auch im Hochseilgarten an, in dem die Teilnehmer ihre eigenen Grenzen austesten können. Oder wie wär’s zur Abwechslung mit Paragliding? Vom Jenner aus segelt man gemütlich im Tandemsprung zurück zu Tal – und genießt dabei das Vogelfeeling und eine herrliche Aussicht.
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Auch mit GPS zu entdecken:
Wanderwelt voller Naturwunder
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Seit 2005 darf sie sich offiziell als eines der schönsten Geotope Bayerns bezeichnen – die „Steinerne Agnes“, die im Lattengebirge nicht weit vom Predigtstuhl wie ein Riesen-Pilz 13 Meter in die Höhe ragt. Wer sie aus der Nähe betrachten möchte, muss rund viereinhalb Stunden für den Rundweg einkalkulieren und 700 Höhenmeter hinter sich bringen. Die „Steinerne Agnes“ ist nur eine von unzähligen Naturschönheiten im Berchtesgadener Land, in dem allein schon Namen wie „Toter Mann“, „Teufelsloch“ oder „Schlafende Hexe“ die Neugier wecken. Aber egal, ob man über blühende Almen und an rauschenden Gebirgsbächen vorbei wandert, durch Klammen und Schluchten oder zu Seen und Gipfeln – bei Bedarf plant man seine Routen detailliert mit dem GPS-Gerät, das kostenlos ausgeliehen werden kann. Wer Lust hat, einem gut informierten, elektronischen Alpen-Ranger beim Streifzug durch den Nationalpark zu lauschen, zahlt für den Audio-Guide sechs Euro. |

Wo Genussradler und Mountainbiker
ihre Lieblingsstrecken finden
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Wie geschaffen für entspanntes Familienradeln ist der Rupertiwinkel mit seinen sanften Hügeln und idyllischen Seen. Je weiter man im Berchtesgadener Land nach Süden kommt, desto steiler wird’s allerdings. Wer den Hohen Göll umrunden will, muss sich auf 2000 Meter Höhendifferenz einstellen, die sich auf eine Strecke von gut 65 Kilometern verteilen. Die Mountainbike-Route, die an der Scharitzkehl-Alm beginnt und endet, führt an Wasserfällen und Schluchten vorbei und besticht durch freie Sicht auf Jenner und Watzmann. Besonders beliebt unter Genussradlern ist Sightseeing aus dem Sattel: Von Berchtesgaden führt eine landschaftlich reizvolle Tour hinüber in die 25 Kilometer entfernte Kulturmetropole Salzburg. Viele fädeln sich auch in den Mozartradweg ein, der die Wirkungsstätten des Musik-Genies vom Chiemgau über das Berchtesgadener Land bis nach Salzburg verbindet. Ausführliche Routentipps gibt’s unter www.berchtesgadener-land.com, wo ab Juni 2010 zudem 25 Mountainbike-Touren der Region zu finden sind, die im Detail auf der interaktiven Regionskarte ausgearbeitet und direkt aufs GPS-Gerät übertragen werden können.
Besonderer Tipp für Radlfreunde: der 6. Berchtesgadener Land Marathon am 13. Juni 2010.
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Auf zum Hütten-Hopping durch
den Nationalpark Berchtesgaden
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Am Berg sein, wenn die Sonne aufgeht, die Gipfelwelt des Nationalparks durchstreifen und die Einsamkeit und das wundervolle Spiel der Farben und des Lichts genießen, wenn sich hier Hirsch und Murmeltier gute Nacht sagen: Wer zum Hütten-Hopping im Berchtesgadener Land aufbricht, kehrt mit unvergleichlichen Naturerlebnissen zurück. Eine 4-Tages-Tour führt trainierte Bergwanderer zu den schönsten Flecken des Nationalparks. Start ist an der Talstation der Jennerbahn, von wo aus der Weg in sechs Stunden durchs Gotzental zur Gotzenalm (1685 m) Alm führt. Rucksäcke verstauen und noch kurz die halbe Stunde hinauf zum Feuerpalfen, um den atemberaubenden Blick auf Königssee und Watzmann-Ostwand zu genießen. Am nächsten Morgen geht’s weiter zur Wasseralm (1423 m), die in fünf Stunden erreicht ist. Größte Herausforderung, bevor man seine Matratze in der Selbstversorgerhütte belegt, ist die Überquerung eines Geröllfeldes. Am dritten Tag sind das Halsköpfl mit seiner grandiosen Sicht über den Königssee, Grünsee und Schwarzsee Stationen auf dem Marsch zum Kärlingerhaus (1633 m), für den man fünf Stunden einkalkuliert. Wer will, kann sich hier im legendären Funtensee erfrischen, bevor er schnell noch 1,5 Stunden zum Viehkogel aufsteigt, um den herrlichen Blick über das gesamte Steinerne Meer in sich aufzunehmen. An Tag 4 stehen nur noch drei Wanderstunden auf dem Programm: Über die berühmte Saugasse mit ihren 36 Spitzkehren auf 400 Höhenmetern, vorbei am Schrainbach hinunter zur Halbinsel St. Bartholomä und dann 30 Minuten zurück mit dem Schiff zur Ausgangsstelle.
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Im Angesicht des Watzmann:
Kletter-Dorado für Einsteiger und Profis
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Sie ist die berühmteste Felswand der Alpen – die Watzmann-Ostwand, die seit ihrer Erstdurchsteigung 1881 schon vielen Alpinisten zum Verhängnis wurde und wirklich nur etwas für Profis ist. Als optimaler Platz, um mit dem Klettern anzufangen, gilt das Blaueiskar mit seinen Übungsfelsen in gut 1600 Meter Höhe. Hier werden Wochenendkletterkurse für Familien mit Kindern ab zehn Jahren angeboten – inklusive Übernachtung auf der Blaueishütte. Anschließend wissen auch Anfänger, wovon sie sprechen – und was die Cracks der Szene in der Vertikalen leisten. Die bekanntesten Kletterer im Berchtesgadener Land sind die Extrembergsteiger Thomas und Alexander Huber (www.huberbuam.de) und Ines Papert (www.ines-papert.de), die vierfache Weltmeisterin im Eisklettern.
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Europas erste Klettersteigschule
hat in Berchtesgaden eröffnet
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Die erste Kettersteigschule Europas hat am 1. April in Berchtesgaden eröffnet. Innerhalb von sechs Stunden machen staatlich geprüfte Bergführer in Theorie und Praxis fit für die Herausforderungen am Berg und vermitteln zentrale Grundlagen – von Tipps zur Ausrüstung über Technik und Taktik bis hin zu Bergung und Selbstrettung. Klettersteige, die den Weg nach oben durch fest verankerte Stahlseile und Trittbügel vorgeben und die man ohne Seilpartner bewältigen kann, werden oftmals hinsichtlich der technischen Anforderungen unterschätzt. Der Kurs kostet 65 Euro pro Person und ist für Kinder ab zehn Jahren bzw. ab 1,30 Meter Körpergröße geeignet. Wer Lust hat, wagt sich anschließend auf den Grünstein-Klettersteig. Fortgeschrittene dagegen schwärmen von Berchtesgadener Hochthronsteig und Pidinger Klettersteig.
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Exklusiver Almauftrieb:
Wenn die Kühe über den See
geschippert werden
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Wie schon König Max II., der 1848 zur Sommerfrische ins Berchtesgadener Land kam und in dessen Gefolge die feine Gesellschaft den südöstlichsten Zipfel Deutschlands als Urlaubsregion entdeckte, überqueren sie den See in Landauern – alten, flachen Holzbooten, die im Einsatz waren, bevor die Königsseeschifffahrt auf Elektroboote umstellte. Acht Kilometer sind es von der Seelände bis zur Endstation Saletalm – dann haben die Kühe wieder festen Boden unter den Hufen. Die einen sind auf der Saletalm schon am Ziel, die anderen stapfen weiter bis zur Fischunkelalm am Obersee, wo sie den Sommer verbringen. Voll der frischen Bergkräuter geht’s dann am Ende der Saison wieder zurück in den heimischen Stall. Geschmückt wird das Vieh allerdings erst nach der Landauerfahrt über den Königssee – und das auch nur, wenn der komplette Sommer unfallfrei verlaufen ist. Wer will, kann an der Seelände zuschauen und den bunten Kuh-Konvoi anschließend durch die Straßen in den Heimatstall begleiten.
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Facts in Kürze
Berchtesgadener Land
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Einzigartigkeit und Vielfalt kennzeichnen das Berchtesgadener Land, das sich im südöstlichsten Zipfel Deutschlands erstreckt – vom sanft-hügeligen Rupertiwinkel bis zum Nationalpark Berchtesgaden mit dem Watzmann (2713 m) als zweithöchstem Berg Deutschlands. Die lange Kurtradition Bad Reichenhalls aufgrund der Salzvorkommen, das damit einhergehende kulturelle Angebot und die herausragenden Naturschönheiten machen den besonderen Reiz des Berchtesgadener Landes aus.
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Verkehrsanbindung
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25 km vom Flughafen Salzburg, 190 km vom Flughafen München, Bahnlinie München – Berchtesgaden, Autobahn A 8 München – Salzburg (Ausfahrt Bad Reichenhall/Berchtesgaden)
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Hotellerie und Gastronomie
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33.000 Gästebetten; 95 Hotels, 352 Pensionen/Gasthöfe,
9 Hotels mit Kurbetrieb, 835 Privatquartiere, 1849 Ferienwohnungen,
8 Campingplätze, 16 Sanatorien/Kurkliniken/Kliniken
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Bergbahnen
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Im Sommer in Betrieb:
- Jennerbahn (Königssee, www.jennerbahn.de)
- Predigtstuhlbahn (Bad Reichenhall, älteste Großkabinenseilbahn der Welt
...aus dem Jahr 1928, www.predigtstuhl-hotel.de)
- Obersalzbergbahn (Berchtesgaden, www.fun-ski-obersalzberg.de/s_bahn/)
- Hochschwarzeckbahn (Ramsau, www.hochschwarzeck.info)
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Badeseen
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Abtsdorfer See, Höglwörther See, Aschauer Weiher, Thumsee
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Wandern
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740 km markierte Sommerwanderwege, geführte Berg- und Almwanderungen, auch durch den Nationalpark Berchtesgaden
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Radeln
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500 km langes Radwegenetz, Touren für Genussradler ebenso wie für sportlich ambitionierte Gäste und Mountainbiker |
Sonstige Outdoor-Aktivitäten
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Bergsteigen, Hochseilgarten und Kletterkurse, Mountain Move (Segway), Canyoning, Rafting, Kajak, Tandem-Gleitschirmflüge, Bogenschießen, Tennis, Golf (9-Loch-Platz am Obersalzberg), Sommerrodelbahn, Eisstock-Schießen, Schlittschuhlaufen, Rudern, Pferde-Kutschenfahrten etc.
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Musik
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Bad Reichenhaller Philharmonie, echte bayerische Volksmusik
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PRESSEKONTAKT
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Berchtesgadener Land Tourismus GmbH
Isabel Stöckl / Ursula Wischgoll
Bahnhofplatz 4
83471 Berchtesgaden
Tel.: +49 (0) 86 52 / 65 650-30
Fax: +49 (0) 86 52 / 65 650-99
presse@berchtesgadener-land.com
www.berchtesgadener-land.com
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Kunz & Partner PR
Judith Kunz
Mühlfelder Str. 51
82211 Herrsching
Tel.: +49 (0) 81 52 / 39 58 870
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