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Recherchemöglichkeiten vor Ort – Themenüberblick für Sommer/2009
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Thema
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Beschreibung
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Baden mit Bergblick:
Der Achensee bietet Superlative

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Er liegt auf einer Höhe von rund 930 Metern, ist zehn Kilometer lang, bis zu 133 Meter tief und hat Trinkwasserqualität – der Achensee, Tirols größter Badesee, der nicht nur wegen seiner Ausmaße auch als „Tiroler Meer“ firmiert. Segler und Surfer schätzen die hervorragenden Windverhältnisse, Taucher die Unterwasser-Sichtweiten von bis zu zehn Metern, Naturliebhaber das schon fast karibisch anmutende Farbenspiel. Denn aufgrund des hellen Kalkgesteins schimmert die Wasseroberfläche von türkisblau bis aquamarin. Besonders in den flacheren Bereichen auf der Südseite, wo sich das Wasser im Sommer bis auf 22 Grad Celsius erwärmt. Sehr beliebt bei Familien ist daher das Strandbad in Maurach mit seinem sanft abfallenden Uferbereich.
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Wellness mit Tradition: Tiroler Steinöl
oder „das heilsame Erbe des Meeres“

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Seine wohltuende und pflegende Wirkung war schon lange bekannt, bevor der Begriff Wellness überhaupt kreiert wurde: Seit 1902 wird Tiroler Steinöl 1500 Meter über dem Achensee aus Ölschiefer gewonnen und zu Pflegeprodukten verarbeitet. Die Cremes, Salben, Lotionen und Shampoos zeichnen sich nicht nur durch einen hohen Gehalt an natürlich gebundenem Schwefel aus, sondern zudem auch durch spezielle Wirkstoffe, die von vorzeitlichen Meerestieren und Pflanzen stammen und somit aus der Zeit, in der noch der komplette Kontinent unter Wasser stand. Im Sommer können Urlauber auf geführten Wanderungen zum Steinölbergwerk im Bächental aufbrechen. Das ganze Jahr über für Besucher offen ist das Vitalberg Besucherzentrum in Pertisau, das die über 100-jährige Geschichte der Tiroler Steinölbrenner darstellt ( www.steinoel.at). Wer die Produkte am eigenen Leib testen möchte, hat in den Wellness-Abteilungen der Achenseer Hotels Gelegenheit dazu.
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Garantierte Adrenalin-Kicks:
Der neue Skyglider „Airrofan“

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Fast könnte man meinen, man hinge in den Fängen eines gigantischen Adlers, der den Rückwärtsgang einlegt: Der Blick fällt ins Tal, während man sicher befestigt an einem 800 Meter langen Seil 200 Meter in die Höhe Richtung Gschöllkopf gezogen wird. Und dann geht’s richtig los: Mit ca. 85 Kilometer pro Stunde rast man mit dem Skyglider „Airrofan“ zum Ausgangspunkt an der Bergstation der Rofanseilbahn zurück. Ein Erlebnis, das jede Menge Adrenalin freisetzt – und dabei absolut ungefährlich ist.
Auf dem Gschöllkopf selbst thront in 2000 Meter Höhe ein riesiges Adlernest – eine Aussichtsplattform aus Metallgeflecht. Sie ist das Highlight auf dem mehrfach ausgezeichneten Adlerweg, der quer durch Tirol führt. Die gigantische Aussicht vom Adlernest können Besucher mit Beginn der Wandersaison genießen.
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Nomen est Omen:
Achensee, Tirols Sport & Vital Park

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Sie machen ihrem Namen alle Ehre – die fünf Orte Achenkirch, Maurach, Pertisau, Steinberg und Wiesing mit ihren insgesamt 7000 Einwohnern, die sich unter der Marke „Achensee, Tirols Sport & Vital Park“ zusammengeschlossen haben. Rund 50 verschiedene Sportarten können Gäste hier ausüben: vom Wandern und Klettern über Golfen, Reiten, Schwimmen und Inline-Skaten bis hin zum Kite-Surfen und Paragliding. Wer an seine Grenzen gehen will, findet im Gebirge zahlreiche Herausforderungen, wer’s gemächlicher mag oder mit kleinen Kindern unterwegs ist, lässt sich mit den Bahnen ins Rofan- und ins Karwendelgebirge bringen – oder genießt die Möglichkeiten, die das sanfte Tal bietet, in das der Achensee eingebettet ist.
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Das volle Programm für 52 Euro:
Die Achensee-Erlebniscard

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Die Achensee-Erlebniscard macht’s möglich: Mit der Rofanseilbahn in Maurach und der Karwendel Bergbahn in Pertisau nach oben starten, mit den Dampfern der Achensee Schiffahrt auf Tirols größtem See kreuzen, mit Europas ältester Dampf-Zahnradbahn auf einen Nostalgietrip von Jenbach nach Maurach gehen und im Traktorenmuseum in Maurach, den Swarovski Kristallwelten in Wattens, dem Heimatmuseum Sixenhof in Achenkirch oder im Notburga-Museum in Maurach eine Zeitreise unternehmen. Und das alles, so oft man will. Die Achensee-Erlebniscard ermöglicht sieben Tage lang Urlaubs-Abenteuer zum Komplettpreis von 52 Euro. Kinder bis zum Alter von 15 Jahren zahlen die Hälfte, für unter 6-Jährige ist die Card gratis.
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Neues Sommerprogramm:
Trendsport für Teens und Hits für Kids

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Nicht nur Kinder, auch Teenager finden in diesem Sommer am Achensee ihre Herausforderungen. Vom 6. Juli bis 4. September gibt’s erstmals ein Jugendprogramm, das echte Adrenalinkicks garantiert. Beim Klettern im Rofangebirge, beim Canyoning in tiefen Schluchten und bei abenteuerlichen Geländetouren mit dem Segway, einem rollerähnlichen Gefährt ohne Bremse oder Gaspedal, das sich nur durch Gewichtsverlagerung steuern lässt, können Teens gemeinsam mit Gleichaltrigen und unter sachkundiger Anleitung erfahrener Guides Spaß und Action erleben. Im Preis von 30 Euro pro Person und fünfstündigem Abenteuer ist die Ausrüstung bereits inbegriffen.
Für die Vier- bis Elfjährigen dagegen stehen die Kristallsuche mit Wusel Wassergeist, ein Insektenkongress und Waldabenteuer mit Baumkraxlwettbewerb auf dem Programm. Außerdem können sie Reiten lernen oder sich einem Tag lang wie Seeräuber fühlen und dabei sogar ein eigenes Floß bauen. Die Teilnahme am ganztägigen Kinderprogramm ist kostenlos, lediglich fürs Mittagessen inklusive Getränk ist ein Unkostenbeitrag von fünf Euro zu zahlen. Die Termine: 6. Juli bis 4. September und 5. bis 23. Oktober.
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Von der ältesten Dampf-Zahnradbahn
Europas direkt aufs Achensee-Schiff
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Seit genau 120 Jahren krallt sie sich schnaubend und zischend den Berg hinauf. Von Jenbach im Inntal bis zum Achensee bewältigt sie auf knapp sieben Kilometern 440 Höhenmeter: Die Achensee Dampfzahnradbahn ist europaweit die älteste ihrer Art und nach wie vor unermüdlich im Einsatz. Wenn sie oben angekommen ist und schnaufend am See pausiert, wartet schon ein Dampfer der Achensee Schiffahrt, mit dem Gäste die erlebnisreiche Panoramareise gleich fortsetzen können. Die Fahrpläne sind aufeinander abgestimmt. www.achenseebahn.at und www.tirol-schiffahrt.at
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Alpengolf mit Tradition:
Gepflegte Greens seit 1934

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Er ist der älteste in Tirol und einer der drei ersten in ganz Österreich: Der Golf- und Landclub Achensee, der 1934 gegründet wurde. Der 18-Loch-Platz beginnt mitten im Urlaubsort Pertisau und erstreckt sich auf einer Höhenlage um 1000 Meter hinein in den Alpenpark Karwendel. Der herrliche alte Baumbestand, die grandiosen Ausblicke auf den türkisblau schimmernden Achensee und die mächtigen Felsriesen umher machen das Spiel auf dem Par 71-Platz zum Erlebnis. www.golfclub-achensee.at
Hervorragende Bedingungen finden Golfer und solche, die es werden wollen, auch in Achenkirch. Seit 2004 ist das „Posthotel Achenkirch“ Betreiber des 9-Loch-Platzes, der auf einem Hochplateau liegt und mit der großzügig angelegten Driving Range für optimale Trainingsbedingungen steht. Bekannt für sein besonderes Flair ist das Clubhaus, das in einem historischen Bauernhaus aus dem Jahr 1682 untergebracht ist.
www.golfclub-achenkirch.at
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Wallfahrtsort Maurach: Wo Notburga,
die Heilige der kleinen Leute verehrt wird
 
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Ihr Skelett ist auf dem Hochaltar der Wallfahrtskirche aufgestellt und Ziel zahlreicher Pilger: Denn Notburga, eine einfache Dienstmagd, die im 13. Jahrhundert lebte und sich für arme und kranke Menschen einsetzte, gilt als beliebteste Heilige Westösterreichs. Ihre Geschichte und Bedeutung können Besucher im Notburga-Museum in Maurach nachvollziehen, dem einzigen Museum in Österreich, das sich mit einer heiligen Frau befasst. Im ehemaligen Pfarrhaus, das mit der Wallfahrtskirche und dem Messnerhaus ein intaktes Ensemble barocker Baukunst bildet, werden die ältesten Dokumente der Notburga-Verehrung gezeigt, darüber hinaus Exponate barocker Kunst sowie Prozessionsgegenstände. Übrigens: Das Notburga-Museum, das sich mit dem Tiroler Museumspreis 2006 schmücken darf, erhielt 2007 das Museumsgütesiegel als eine der begehrtesten Auszeichnungen, die auf diesem Sektor österreichweit verliehen werden. Seit Sommer 2008 können Besucher auf dem neuen „Dien-Mut-Weg“ wandeln – einem zwei Kilometer langen Weg, der der dienenden und mutigen Notburga gewidmet ist und auf 17 Stationen zur Besinnung anregt. www.notburga-museum.at
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Heimatmuseum Achenkirch: Zeitreise
durch mehr als sechs Jahrhunderte

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Auch wenn er 1810 nach einem Brandanschlag neu errichtet werden musste, urkundlich erwähnt wurde er bereits 1361 – der Sixenhof, in dem heute das Heimatmuseum Achenkirch untergebracht ist. In insgesamt 19 Räumen lassen bäuerliche und handwerkliche Geräte, eine Hufschmiede, eine Schusterei und eine Weberei längst vergangene Zeiten lebendig werden. Zahlreiche Exponate zeugen zudem von der Bedeutung, die der Jagd, der Fischerei und der Holzwirtschaft zukamen.
www.heimatmuseum-achental.at
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Auch Karotten können es in sich haben:
Einführung ins „kleine Schnaps-ABC“

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Wie wär’s zur Abwechslung mal mit hochprozentiger Karotte, Banane oder Blutorange? Die Edelbrennerei Franz Kostenzer in Maurach hat rund 70 Schnäpse und Liköre im Angebot, darunter seit Neuestem auch Walnuss. Der experimentierfreudige Familienbetrieb, der bereits zahlreiche Auszeichnungen für seine gehaltvollen Produkte gewonnen hat, öffnet seine Pforten nach Voranmeldung. Besucher können an Seminaren oder einstündigen Führungen mit Brennereibesichtigung, Verköstigung und Einführung ins „kleine Schnaps-ABC“ teilnehmen. Besonders stolz ist Franz Kostenzer auch auf seinen Whiskey, den er soeben von Holzfässern in Flaschen umgefüllt hat und der zu den ersten gehört, der in Österreich überhaupt hergestellt wird. www.schnaps-achensee.at
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El Dorado für Mountainbiker:
250 Kilometer durchs Herz der Alpen

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Die Achensee-Region gehört zu den schönsten Mountainbike-Gebieten der Alpen. Auf mehr als 250 Kilometern haben Gäste die Wahl zwischen sanften Strecken und echten Wadenbeißern. Besonderes Highlight ist die Karwendel Rundtour, auf der Biker neben herrlichen Ausblicken Abgeschiedenheit und Natur pur genießen können. Detaillierte Infos zu einzelnen Etappen und Routen rund ums Tiroler Meer inklusive Streckenprofilen gibt’s unter www.mountainbiken.achensee.info. Wer aufs Kartenstudium unterwegs verzichten möchte, kann sich auch per GPS durch die Berge leiten lassen.
Besonderer Tipp für grenzüberschreitenden Radelspaß: die Via Bavarica Tyrolensis, die von der bayerischen Landeshauptstadt München über den Achensee bis ins Inntal führt. Auf 225 Kilometern durch idyllische Landstriche gibt’s neben zahlreichen Naturschönheiten auch jede Menge kultureller Highlights. www.via-bavarica-tyrolensis.com
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Unterwegs im Rofan-Kletterparadies:
Vom verbohrten Typ zur Schokoladentafel

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Das Kletterparadies im Rofangebirge gilt als Geheimtipp. Hier locken Routen, auf denen man noch mit dem Berg alleine ist. Und die trotz Namen wie Schokoladentafel, Himmelsleiter, verbohrter Typ, Hokus Pokus oder schwarze Witwe zum Teil nicht ohne sind. Aber auch Kinder und Einsteiger finden hier ihre Lieblingsfelsen. Im letzten Jahr wurden vorhandene Kletterrouten aufwändig saniert und neue Pfade ausgewiesen. Detaillierte Infos über die zahlreichen Klettermöglichkeiten im Rofangebirge wie auch im Karwendelgebirge, wo zum Beispiel das Gebiet rund ums Lamsenjoch Geübte mit bis zu 400 Meter hohen Wänden lockt, enthält die neue Broschüre, die’s kostenlos beim Tourismusverband Achensee gibt.
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Mit Gams und Steinbock im
Alpenpark Karwendel

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Am Westufer des Achensees beginnt der Alpenpark Karwendel, das größte zusammenhängende Schutzgebiet der Nördlichen Kalkalpen, das sich mit über insgesamt 920 Quadratkilometern bis nach Bayern erstreckt. Die ersten Bestimmungen zum Schutz dieser in Europa einzigartigen alpinen Urlandschaft wurden bereits 1928 erlassen. Wanderer können hier stundenlang mit Gams und Steinbock durch unberührte Täler streifen, Murmeltiere, Hirsche und Hasen beobachten, während Greifvögel wie Bussarde durch die Lüfte segeln. Im Alpenpark Karwendel haben Urlauber Gelegenheit, jenseits ausgetretener Pfade die Einsamkeit der Bergwelt auf sich wirken zu lassen – und dennoch die angenehme Infrastruktur zu genießen, die bewirtschaftete Almen und Hütten zu bieten haben.
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Abenteuer Alm:
Wo Kinder die Zeit vergessen

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Für die einen ist sie Ausgangspunkt herrlicher Wanderungen und Bergtouren, für die anderen ist sie das Ziel – die Gramai-Alm, die sieben Kilometer von Pertisau entfernt auf 1263 Metern im Naturpark Karwendel liegt. Im liebevoll angelegten Almgarten mit Wasser-Erlebnispark, Kneipp- und Barfußweg, Streichelzoo und Kräutergarten vergessen nicht nur Kinder die Zeit. Die Tradition, von der die mehr als 400 Jahre alte „Kas- und Speckalm“ auf dem Gelände zeugt, ist auch heute noch lebendig – in den Sommermonaten werden auf der Alm bis zu 100 Stück Vieh versorgt. Neben urigen Festen gehört der Almabtrieb am Freitag, 18. September 2009 zu den Höhepunkten. www.gramaialm.at
Ein Paradies für Kinder mit großzügigem Spielplatz ist auch die Gaisalm am Westufer des Achensees. Man erreicht die Alm von Achenkirch oder von Pertisau aus über schmale Steige, die direkt am Fels entlang führen. Oder man nimmt den Dampfer. Die Gaisalm ist die einzige Alm, die nur zu Fuß oder auf dem Wasserweg erreichbar ist.
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500 Kilometer und vier Tipps:
Die schönsten Wanderungen

Auf den Spuren der Etrusker

Wasserfälle und Wellnessliegen

Quer durch die Erdgeschichte
Auf zum Unnütz

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Mehr als 500 Kilometer markierte Wanderwege erschließen die Landschaft rund um den Achensee. Je nach Lust und Laune können die Gäste die Natur bei entspannten Spaziergängen im flachen Tal genießen oder zum Gipfelsturm aufbrechen. Das 2457 Meter hohe Sonnjoch im Karwendelgebirge ist der höchste Berg am „Tiroler Meer“, an dem unvergessliche Ausblicke und Eindrücke jedoch nicht unbedingt mit Schweiß bezahlt werden müssen: Die Rofanseilbahn in Maurach und die Karwendel-Bergbahn in Pertisau ermöglichen den bequemen Aufstieg. Von den Bergstationen aus erreicht man in ein bis zwei Stunden wunderschöne Hütten und Almen.
Sie wurde erst 1957 entdeckt und zeugt von Besiedlung in vorchristlichen Zeiten – die Höhle unterhalb des Guffert (2195 m) mit ihren mehr als 2500 Jahre alten etruskischen Inschriften. Wer eine interessante Zeitreise unternehmen will, kann sein Auto am Guffertparkplatz in Steinberg parken und von hier aus in zwei Stunden nach oben laufen. Der Weg führt zunächst über einen moderaten Forstweg, nur die letzten 20 Minuten sind etwas steiler. Auf dem Rückweg empfiehlt sich eine Rast in der Gufferthütte.
Klassische Aussichtsbänke sind out – zumindest auf dem etwa zweistündigen Weg von Maurach zur Dalfazalm (1693 m). Hier können sich Wanderer zwischendurch auf luxuriösen Wellnessliegen niederlassen, um das einzigartige See- und Bergpanorama zu genießen. Zu den absoluten Highlights gehört die Ruheinsel direkt vor dem rauschenden Dalfaz-Wasserfall. Von hier aus schlängelt sich ein kleiner Pfad zur Alm hinauf, die für ihre zünftigen Jausen bekannt ist. Wer Lust hat, wandert eine halbe Stunde weiter zur Bergstation und schwebt entspannt in der Rofanseilbahn zurück ins Tal.
Wer sich für die Entstehung der Alpen interessiert, ist auf dem Geopfad Obere Ampelsbach-/Filzmoosbach-Schlucht richtig. Der Weg, der vom Parkplatz Köglboden zwischen Achenkirch und Steinberg am Rofan auf sieben Kilometern durch rund 110 Millionen Jahre Erdgeschichte führt, endet an der Gufferthütte. Wanderer können Gesteinsschichten betrachten, die im Erdmittelalter mit seinen Abschnitten Trias, Jura und Kreide auf dem nordafrikanischen Schelf abgelagert wurden. Elf Tafeln vermitteln entlang des Weges zahlreiche Informationen.
Warum der 2075 Meter hohe Unnütz eigentlich Unnütz heißt? Weil er den Achenkirchern morgens früh die Sonne nimmt. Aber dafür kann er schließlich nichts – und der Weg zu ihm ist wirklich schön. Von der Köglalm, die man nach etwa zwei Stunden über einen Forstweg erreicht, geht’s zwei Stunden weiter über einen felsigen Pfad mit kleinen, ungefährlichen Kletterpassagen zum Gipfel. Achtung: Hier oben kann’s heftig blasen, auch wenn’s im Tal sommerlich warm ist. Also kurz ins Gipfelbuch eintragen und wieder runter.
Den ganzen Sommer über bis Ende Oktober können Achensee-Urlauber übrigens kostenlos an geführten Wanderungen teilnehmen. Anspruchsvollere Strecken sind ebenso im Programm wie Einsteigertouren.
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Nichts für müde Männer:
24-Stunden-Wanderung am Achensee

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Die eine oder andere Rast gibt’s schon zwischendurch, allerdings keinesfalls Schlaf. Wer bei der 24-Stunden-Wanderung vom 4. bis 5. Juli 2009 am Achensee dabei sein möchte, muss fit sein. Start ist um 7 Uhr früh beim Tourismus Informationsbüro in Pertisau. Über den Schleimsattel führt die Route weiter ins Herz des Karwendelgebirges, dann ins Bächental, zur Rotwandalm und zur Großen Zemmalm. Nach der Sonnenaufgangsjause am nächsten Morgen auf der Hochplatte marschieren die Teilnehmer über die Joch- und die Bründlalm zum Ziel – dem Wanderhotel Achentalerhof in Achenkirch, wo nach 18 Stunden reiner Gehzeit und 49 Streckenkilometern die Urkunden verteilt werden. www.24-stunden-wanderung.at
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10. Internationaler Achenseelauf:
Österreichs schönste Panoramastrecke

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Beim 10. Internationalen Achenseelauf am Sonntag, 6. September 2009 können ambitionierte Gäste wieder gemeinsam mit Spitzen-Athleten um die Wette laufen. Zum Massenstart auf Österreichs schönstem Panorama-Trail werden 2500 Teilnehmer erwartet, darunter zahlreiche internationale Stars der Szene. Los geht’s um 10 Uhr auf dem Parkplatz der Karwendel-Bergbahn in Pertisau. Die Besten schaffen die 23,2 Kilometer lange, anspruchsvolle Crosslaufstrecke übrigens in einer Stunde und 15 bis 20 Minuten. Besonders spannend werden dürfte auch der Staffellauf für zwei Läufer, der im Jubiläumsjahr erstmals als zusätzliche Disziplin angeboten wird. Bereits am Samstag, 5. September, finden der Fun & Fitnesslauf und der Achensee Sprint, beide über zehn Kilometer, statt. Start ist um 17 bzw. 18 Uhr beim Fischergut in Pertisau, wo man sich ab 20 Uhr zu Preisverteilung und Nudelparty trifft. www.laufen.achensee.info und www.achenseelauf.at.
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Kulturhighlight: Opernstars von
morgen gastieren am Achensee

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Talentierte Nachwuchskünstler aus den USA und aus Europa treffen sich vom 24. Juli bis zum 8. August 2009 zum vierten Sommer-Intensivtraining, zu dem das Tiroler Opern Programm „TOP Opera“ die Stars von morgen an den Achensee einlädt. Gäste kommen nicht nur in den Genuss vieler hochkarätiger Konzerte, sie können darüber hinaus selbst bei Profis in die Schule gehen. „Singen für Nicht-Sänger“ steht ebenso auf dem Programm wie ein Schauspielkurs und ein Kommunikationstraining. Und auch, wer schon immer einmal Jodeln vom Profi lernen wollte, hat Gelegenheit dazu. www.topopera.com
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In voller Pracht:
Almabtriebe am Achensee

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Bunt geschmückt und blank geputzt – so präsentieren sich seit jeher die Stars der Almabtriebe, wenn sie sich nach einem Sommer voller frischer Bergkräuter auf den Marsch zurück in den Heimatstall bewegen. Wer die Tradition des festlichen Almabtriebs hautnah miterleben möchte, hat am Achensee gleich mehrfach Gelegenheit dazu: Am 18. September kehren die Kühe durch die Karwendeltäler nach Pertisau zurück, am 19. September feiert ganz Maurach die Rückkehr der Almbewohner, die in Wiesing am gleichen Tag mit einem Herbstfest willkommen geheißen werden.
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Tourismus mit Tradition:
Seit 500 Jahren im Geschäft

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Sie kamen vor allem zum Jagen und Fischen – die österreichischen Landesfürsten, Kaiser und Könige, die den Achensee vor rund 500 Jahren für sich entdeckten. Im 19. Jahrhundert, als die Sommerfrische auch unter wohlhabenden Bürgern in Mode kam, setzte die touristische Entwicklung der Region ein. Bereits seit 1887 können Urlauber mit dem Dampfer über den Achensee schippern, zwei Jahre später wurde die Achensee-Bahn in Betrieb genommen, die als älteste Dampf-Zahnradbahn Europas wie einst auf der sieben Kilometer langen Strecke von Jenbach im Inntal hinauf zum Achensee verkehrt. Heute garantiert sie den Gästen ein nostalgisches Erlebnis – und das ohne Wartezeiten, denn die Fahrpläne von Bahn und Dampfer sind aufeinander abgestimmt. Mit dem Bau der Rofanseilbahn und der Karwendel Bergbahn Mitte des vergangenen Jahrhunderts wurde die Bergwelt auch für entspannte Wanderer erschlossen. Beispiel dafür, dass man am Achensee nach wie vor mit der Zeit geht, ist Mountainbiken mit GPS-Unterstützung, wodurch das Kartenstudium überflüssig wird.
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