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Recherchemöglichkeiten vor Ort – Themenüberblick für Winter 2009/2010
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Thema
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Beschreibung
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Verschneites Märchenland:
Winterzauber am Achensee
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Er liegt auf einer Höhe von rund 930 Metern, ist zehn Kilometer lang und bis zu 133 Meter tief – der Achensee, der wie ein Fjord vom Rofangebirge im Osten und dem Karwendelgebirge im Westen umschlossen wird. Der größte See Tirols friert zwar nur alle 20 Jahre einmal richtig zu, bleibt aber auch im Winter das Zentrum der Region. Um ihn herum gruppieren sich die fünf Orte Achenkirch, Maurach, Pertisau, Steinberg und Wiesing mit ihren insgesamt rund 7000 Einwohnern, die sich unter der Marke „Achensee, Tirols Sport & Vitalpark“ zusammengeschlossen haben. An die 50 verschiedene Sportarten können Gäste hier ausüben – von anspruchsvollen Abenteuern am Berg bis hin zu romantischen Rodelpartien, Snowtubing, Winterreiten und genussvollen Spaziergängen durch die verschneite Winterlandschaft. |
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Wo Trends geboren werden
und Pioniere zuhause sind
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Ende der 60er Jahre war Langlauf noch kein Thema in den österreichischen Alpen. Bis in der Pertisauer Schischule Leithner in den 70er Jahren der erste offizielle Lehrplan für Langlaufunterricht entwickelt wurde und dem nordischen Skilauf im Alpenraum eine solide Basis gab. Ausdauer trainieren, Gelenke schonen und in traumhafter Umgebung Bewegungsabläufe bewusst erleben – nur drei Argumente, die erklären, warum gerade dieser Sport eine zunehmend junge Fangemeinde anzieht. 2002 machten die Schneeorte rund um Tirols größten See dann als erste Snowbike-Region der Welt von sich reden. Und wiederum zwei Jahre später gehörten sie zu den ersten, die ihre Gäste ins Nordic Cruising einführten. In dieser Saison gibt’s jetzt mit der neuen Snowkiteschule in Achenkirch ein weiteres Trend-Highlight: Wer zuschauen möchte, wie echte Könner auf Skiern oder Snowboards mit Kite-Segeln über den Schnee surfen, kann bei der österreichischen Meisterschaft von 5. bis 7. März 2010 zuschauen. |
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Garantierte Adrenalin-Kicks:
Der neue Skyglider „Airrofan“
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Fast könnte man meinen, man hinge in den Fängen eines gigantischen Adlers, der den Rückwärtsgang einlegt: Der Blick fällt ins Tal, während man sicher befestigt an einem 800 Meter langen Seil 200 Meter in die Höhe Richtung Gschöllkopf gezogen wird. Und dann geht’s richtig los: Mit ca. 85 Kilometer pro Stunde rast man mit dem Skyglider „Airrofan“ zum Ausgangspunkt zurück. Ein Erlebnis, das jede Menge Adrenalin freisetzt – und dabei absolut ungefährlich ist. Während der Skyglider das ganze Jahr über Anziehungspunkt ist, kann das Adlernest, das in 2000 Meter Höhe auf dem Gschöllkopf thront, erst mit dem Beginn der Wandersaison wieder besucht werden. Die imposante Aussichtsplattform, die aus 15 Tonnen Metallgeflecht besteht und deren Baukosten 200.000,- Euro betrugen, ist das Highlight auf dem mehrfach ausgezeichneten Adlerweg, der quer durch Tirol führt. |
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Langlauf Deluxe: Wo das
Dahingleiten grenzenlos scheint
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Mehr als 200 Kilometer wettkampftauglicher Loipen ziehen sich durch das Hochtal rund um den Achensee, der wie ein Fjord eingebettet ist zwischen dem Rofangebirge im Osten und dem Karwendelgebirge im Westen. Skater wie auch Anhänger des klassischen Stils finden ein hervorragend und mehrfach ausgezeichnetes Loipensystem mit Strecken unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Einsteiger können auf der Übungsloipe in aller Ruhe lernen, wie man bremst, die Spur wechselt und einen ordentlichen Notsturz hinlegt. Und wer seinen Vierbeiner mitnehmen möchte, kommt auf einer eigens ausgewiesenen Hundeloipe niemandem ins Gehege. Besonderer Tipp: Die Loipen durch die sanft ansteigenden Karwendeltäler, die direkt an Pertisau grenzen und in denen urige Almen zur Einkehr locken |
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Alpiner Wintersport im Mix:
Am Achensee ist alles möglich
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Klein, fein und dennoch voller Abwechslung: So präsentieren sich Skigebiete rund um den Achensee, die aufgrund einer Vielzahl breiter Pisten für Familien ebenso geschaffen sind wie für Carving-Freaks und Snowboarder. Die Christlumlifte in Achenkirch, die Rofanseilbahn in Maurach, die Karwendelbergbahn in Pertisau, die Lifte in Steinberg und Wiesing – insgesamt sind es 30 Aufstiegs-hilfen, die bis in eine Höhe von knapp 1900 Metern mehr als 50 Pistenkilometer erschließen. Und während die einen sportlich an ihre Grenzen gehen, wandern Oma und Opa nach oben, um den Nachwuchs moralisch zu unterstützen – und im Zweifel schon einmal den Kaiserschmarrn in der Hütte zu bestellen, der als Voraussetzung für weitere Höchstleistungen unabdingbar scheint. Der Achensee ist seit jeher eine Mehrgenerationen-Destination, die scheinbare Widersprüche vereint und genau aus der Vielzahl ihrer Möglichkeiten den besonderen Reiz zieht. |
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Idylle ohne Ende: 150 Kilometer
wanderbare Winterwelt
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Mehr als 150 Kilometer geräumter Winterwanderwege erschließen die verschneite Landschaft rund um den Achensee. Zu den Highlights für Genusswanderer zählen die sanft ansteigenden Karwendeltäler, in die man von Pertisau aus aufbricht. Die urige Gernalm oder der Alpengasthof Falzthurn sind zwei lohnende Ziele, die nach etwa einer Stunde erreicht sind, für die Gramaialm muss man zwei Stunden einkalkulieren, bevor man sich bei Tiroler Köstlichkeiten am Kamin aufwärmen kann. Steinberg am Rofan ist ein abgeschiedenes Dörfchen auf 1000 Meter Meereshöhe mit einer schmucken Kirche und großen Gehöften. Wer Bilderbuchidylle in Reinkultur erleben möchte, kann sich auf den einstündigen Rundwanderweg begeben, der nach Einbruch der Dunkelheit beleuchtet ist. |
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Einfach und unbeschwert:
Winter für Kinder
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Überschaubar, gemütlich und familiär: Für Winterurlaub mit Kindern ist die Achensee-Region wie geschaffen. Kleine Skihasen müssen sich nicht mit Liftfahren plagen, sie lernen die ersten Schwünge quasi mitten im Dorf. Danach geht’s in die kindgerechten Erlebniswelten auf den Bergen. Hier oben kennt man sich. Und hier oben gehen Kinder auch später nicht verloren, wenn sie die ersten Pisten ganz ohne Begleitung nehmen dürfen. Spätestens nach der dritten Abfahrt werden sie am Lift mit Namen angesprochen – und spätestens dann fühlen sie sich wie zuhause. Zusätzliches Plus: Viele Hotels haben sich auf die Bedürfnisse ihrer jüngsten Gäste eingestellt und garantieren durch die entsprechende Infrastruktur sowie diverse Freizeitangebote entspannte Ferien für die ganze Familie. |
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Die Renaissance des Rodelns oder
kultiger Schneespaß bei Nacht
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Während man früher eher belächelt wurde, wenn man sich mit einem Schlitten in den Bergen blicken ließ, erlebt das Rodeln seit einigen Jahren eine wahre Renaissance. Am Achensee haben Kufen-Piloten inzwischen die Wahl zwischen sieben Naturrodelbahnen, die auf 800 Meter bis 3,5 Kilometer das Spektrum von familienfreundlich bis rasant-anspruchsvoll abdecken. Wer sich nicht allzu sehr verausgaben möchte, kann in Achenkirch mit dem Lift zum Startpunkt schweben und in Pertisau den Rodelexpress für den Aufstieg nutzen. Besonders kultig ist Rodeln bei Nacht. In Achenkirch trifft man sich auf der Christlum immer mittwochs; vier andere Rodelbahnen in Maurach, Pertisau, Steinberg und Wiesing sind die ganze Woche über abends beleuchtet. |
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Romantic Fitness: Die besten Tipps … |
Mit Fellen in der Früh den Berg hinauf und vor der grandiosen Tiefschneeabfahrt die Einsamkeit der Bergwelt genießen. Auf Schneeschuhen durch entlegene Täler streifen, auf geräumten Wanderwegen jenseits ausgetretener Pfade den Zauber des Winters genießen oder auf Loipen unterwegs sein, die man für sich alleine hat. Die Achensee-Region ermöglicht sportlich ambitionierten Gästen ebenso wie Genießern unverfälschte Naturerlebnisse.
… für Tourengeher: Ausgangspunkt ist die Talstation der Rofanlifte II im idyllischen Steinberg. Zunächst steigt man ein kurzes Stück entlang der Piste, zweigt dann rechts ab Richtung Gfasskopf, bis man das Kreuz (Marterl) erreicht. Von hier aus ist die Tour auf den Unnütz ausgeschildert – einen 2075 Meter hohen Berg, der zwar unnütz ist, weil er den Achenkirchern morgens die Sonne stiehlt, der aber nicht nur wegen des Blicks auf die umliegenden Felsriesen und das nördliche Ufer des Achensees ein hervorragendes Tourenziel ist. Eine gigantische Tiefschneeabfahrt belohnt die Mühen des Aufstiegs.
… für Schneeschuhwanderer: Wer von Achenkirch nach Osten aufbricht, kann in der Abgeschiedenheit den Spuren des Rotwilds folgen. Hinter dem Cordial Hotel geht es zunächst serpentinenartig durch dichten Wald, dann wird die Vegetation immer dünner und der Blick auf den Achensee zunehmend beeindruckender. Etwa fünf Kilometer sind es bis zur Köglalm, dem mit 1431 Metern höchsten Punkt der Schneeschuhwanderung. Weiter geht es über die Schönjochalm (1289 m) und hinüber nach Steinberg am Rofan, dem idyllischen 300-Seelen-Dörfchen, in dem einem die Zivilisation wieder begegnet und man den kostenlosen Bus zurück nach Achenkirch nehmen kann. Hinweis: Die beiden Almen auf dem Weg sind im Winter nicht bewirtschaftet, dafür gibt’s genügend Aussichtsplätze für stimmungsvolle Verschnaufpausen.
… für Wanderer: Die geräumten Winterwanderwege ins Ober- und Unterautal zählen zu den Geheimtipps für Romantiker. Besonders abgeschieden ist der Weg ins Unterautal. Vom Parkplatz der Christlumlifte in Achenkirch sind es nur zwei Kilometer bis zu dem Punkt, an dem man im Winter mit großer Wahrscheinlichkeit Gämsen beobachten kann.
… und Langläufer: Hin und zurück sind es zwölf einsame Kilometer. Die Guffertloipe verbindet die beiden Orte Steinberg am Rofan und Achenkirch miteinander und eröffnet herrliche Naturerlebnisse – durch abgelegene Landstriche, am Bachlauf entlang und durch Wälder. Schwierigkeitsgrad: mittel.
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Tiroler Steinöl oder
„das heilsame Erbe des Meeres“
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Was gibt es nach einem langen Tag im Schnee schöneres, als sich in der Wellnesswelt eines Hotels verwöhnen zu lassen? Und das mit authentischen Mitteln? Am Achensee – und nur am Achensee – wird das bewährte Tiroler Steinöl gewonnen und zu Pflegeprodukten verarbeitet. Die Cremes, Massageöle, Salben, Lotionen und Shampoos zeichnen sich nicht nur durch einen hohen Gehalt an natürlich gebundenem Schwefel aus, sondern zudem durch spezielle Wirkstoffe, die von vorzeitlichen Meerestieren und Pflanzen stammen und somit aus der Zeit, in der noch der komplette Kontinent unter Wasser stand. Im Sommer können Urlauber auf geführten Wanderungen zum Steinölbergwerk aufbrechen, das in 1500 Meter Höhe liegt. Das ganze Jahr über für Besucher offen ist das Vitalberg Besucherzentrum in Pertisau, das die über 100-jährige Geschichte der Tiroler Steinölbrenner darstellt ( www.steinoel.at).
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Wallfahrtsort Maurach: Wo die
heilige Notburga verehrt wird
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Ihr Skelett ist auf dem Hochaltar der Wallfahrtskirche aufgestellt und Ziel zahlreicher Pilger: Denn Notburga, eine einfache Dienstmagd, die im 13. Jahrhundert lebte und sich für arme und kranke Menschen einsetzte, gilt als beliebteste Heilige Westösterreichs. Ihre Geschichte und Bedeutung können Besucher im Notburga-Museum in Maurach nachvollziehen, dem einzigen in Österreich, das sich mit einer heiligen Frau befasst. Im ehemaligen Pfarrhaus, das mit der Wallfahrtskirche und dem Messnerhaus ein intaktes Ensemble barocker Baukunst bildet, werden die ältesten Dokumente der Notburga-Verehrung gezeigt, darüber hinaus Exponate barocker Kunst sowie Prozessions-gegenstände. Übrigens: Das Notburga-Museum, das sich mit dem Tiroler Museumspreis 2006 schmücken darf, erhielt 2007 das Museumsgütesiegel als eine der begehrtesten Auszeichnungen, die auf diesem Sektor österreichweit verliehen werden. www.notburga-museum.at
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Von Walnuss bis Whisky alpin:
das „kleine Schnaps-ABC“ |
Wie wär’s zur Abwechslung mal mit hochprozentiger Karotte, Banane oder Blutorange? Die Edelbrennerei Franz Kostenzer in Maurach hat rund 70 Frucht- und Getreidebrände im Angebot, darunter Exoten wie Walnuss und Karotte. Heuer wird eine weitere ganz besondere Spezialität ins Sortiment aufgenommen: Der „Whisky Alpin“, gebrannt aus verschiedenen hochwertigen Malzsorten mit unterschiedlicher Röstung, gereift über vier Jahre in kleinen Eichenfässern und anschließend mit reinem Quellwasser aus Rofan- und Karwendelgebirge auf Trinkstärke gebracht und abgefüllt. Der experimentierfreudige Familienbetrieb, der bereits zahlreiche Auszeichnungen für seine gehaltvollen Produkte gewonnen hat, öffnet seine Pforten nach Voranmeldung. Besucher können an Seminaren oder einstündigen Führungen mit Brennereibesichtigung, Verköstigung und Einführung ins „kleine Schnaps-ABC“ teilnehmen. www.schnaps-achensee.at |
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Wenn die Krippe zum Leben erwacht

… und ein Dorf Adventskalender wird
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Sie steht mitten im jahrhundertealten Stall und wird alljährlich bei der Tiroler Bergweihnacht im Achenkircher Sixenhof zum Zentrum des Geschehens - die Krippe, um die herum sich echte Kühe, Schafe und ein Esel gruppieren, während lebensgroße Figuren von der Geburt Christi künden. Vom 23. November bis zum 6. Januar können Besucher hier die Heilige Nacht erleben, sich in der alten Rauchküche mit Glühwein aufwärmen und den Christbaum in der einstigen Kammer der Bauersleute bewundern. Der Sixenhof, der 1361 als typischer Tiroler Einhof errichtet wurde, gibt heute als Heimatmuseum das ganze Jahr über Einblick in längst vergangene Zeiten.
www.heimatmuseum-achental.at
Im beschaulichen Steinberg am Rofan wird gleich das komplette Dorf zum Adventskalender. Vom 1. bis zum 24. Dezember wird jeden Tag symbolisch eine weitere Tür geöffnet beziehungsweise ein weiteres Fenster festlich geschmückt und mit Einbruch der Dunkelheit erleuchtet. Die Häuser liegen am beleuchteten Winterwanderweg.
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Unverfroren und konditionsstark |
Er ist im Sommer schon nicht wirklich warm – der auf 930 Metern über dem Meeresspiegel gelegene und bis zu 133 Meter tiefe Achensee. Im Winter hat er gerade mal vier Grad. Mehr können die Unverfrorenen nicht erwarten, die sich zum 9. Silvester-Schwimmen am Achensee anmelden. Start ist am 31. Dezember um ca. 13 Uhr an der Seepromenade vor dem Hotel Post in Pertisau. 50 Meter müssen im eiskalten Wasser zurückgelegt werden und auf halber Strecke ist ein vier Meter hoher Eisberg zu erklimmen. Schon seit jeher gilt der Achensee als absolutes Dorado für Langläufer. Seit 2006 ist er auch Austragungsort eines internationalen Wettkampfs. Zum 5. Nordischen Achenseelauf bzw. der 5. Raiffeisen-Steinöl-Trophy am Wochenende des 9. und 10. Januar 2010 werden mehrere Hundert Teilnehmer erwartet. Während sich ambitionierte Athleten auf eine 30 Kilometer lange und sehr anspruchsvolle Strecke begeben oder sich auf 15 Kilometern nach vorne kämpfen, kann der Nachwuchs beim Mini-Achenseelauf seine Kräfte messen. Am Samstag gehen die Skater nach spektakulärem Massenstart in die Loipen, am Sonntag die Klassiker. Zuschauen lohnt sich auf jeden Fall – auch wegen des Rahmenprogramms mit kostenlosen Materialtests, Schnupperkursen in Skating und Nordic Cruising und jeder Menge Fun beim Snowtubing. Mit dem 3 Täler Lauf findet in dieser Saison erstmals eine zweite große Langlaufveranstaltung statt. Am 7. März 2010 führen 20 perfekt präparierte Kilometer für Skater und 30 Loipenkilometer für Freunde des klassischen Stils von Pertisau hinein in die drei Karwendeltäler Falzthurntal, Gerntal und Dristenau.
Auf die Felle, fertig, los – heißt es in diesem Winter gleich zweimal am Achensee. Im Rofangebirge, das als Paradies für Skitourengeher gilt, macht am 8. Januar 2010 der Tiroler Skitourencup Station, der für sportliche Höchstleistungen im Tourensport bekannt ist. Zum Nachtaufstieg am Rofan treffen sich rund 200 Extremsportler und ambitionierte Freizeitaktivisten unter der Rofanseilbahn und wagen nach einem gemeinsamen Massenstart den rasanten nächtlichen Aufstieg von 1000 Höhenmetern auf einer Strecke von 6 Kilometern. Mitmachen kann jeder, der sich fit genug fühlt und über eine Stirnlampe verfügt. Außerdem werden mehrere hundert Schaulustige erwartet, die dem Spektakel lieber bei einer Tasse Glühwein und Stimmungsmusik von der Bergstation aus zusehen. Und auch am 14. Februar ist Action garantiert: Dann ist das Rofangebirge nämlich Austragungsort der Österreichischen Meisterschaft im Skibergsteigen, die aufgrund ihres Konditionsanspruchs auch Achensee Xtreme genannt wird. www.skitourencup.at / www.askimo.at
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Facts in Kürze
Achensee, Tirols Sport & Vitalpark
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Zusammenschluss der fünf Orte Achenkirch, Maurach, Pertisau, Steinberg und Wiesing mit insg. ca. 7000 Einwohnern
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Entfernungen
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40 km vom Flughafen Innsbruck, 125 km vom Flughafen München, 150 km vom Flughafen Salzburg
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Hotellerie und Gastronomie
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26 Hotels im 4- und 5-Sterne-Bereich, viele weitere ausgezeichnete Hotels, Gasthöfe, Pensionen, Privatzimmer und Ferienwohnungen; 50 Restaurants
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Langlauf
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150 km Klassische Loipen und 51 km Skating-Loipen (davon ca. 40 km in Achenkirch und Pertisau beschneibar). Klassifizierung: 81 km blau, 58 km rot, 11 km schwarz. Besonderheit: 1,7 km lange Hundeloipe in Pertisau
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Alpin-Ski
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3 Skigebiete und 2 kleine Übungsanlagen mit 30 Seilbahnen und Liften, 57 km präparierte Pisten (davon 20 km beschneibar). Klassifizierung: 20 km blau, 30 km rot, 7 km schwarz. Höhenlage: 950 bis 1884 m
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Geräumte Winterwanderwege
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150 km
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Weitere Sport- und Freizeitmöglichkeiten
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Skyglider, Nordic Cruising, Snowkiten, Schneeschuhwandern, Winterreiten, Pferdeschlittenfahrten, Eisstockschießen, Schlittschuhlaufen, Snowtubing, Paragliding mit Skiern, Tennis, Schwimmen, etc.
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Tiroler Steinöl
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Die Region Achensee ist die Heimat des Tiroler Steinöls. Aus Ölschiefer wird hier das „heilsame Erbe des Meeres“ gewonnen und als authentisches Produkt in zahlreichen Wellness-Hotels eingesetzt.
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